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CAVITY

Somewhere Between The Train Station And The Dumping Grounds

Was machen eigentlich ... CAVITY? Wer jetzt zuckt, ist alt. CAVITY existierten in der Urversion von 1992 bis 2001, waren Meister des mal schleichenden, mal knüppelnden Sludge-Punk, veröffentlichten ihr Debüt „Human Abjection“ 1995, ließen 1997 „Somewhere Between The Train Station ...“ via Rhetoric folgen, wechselten für „Supercollider“ (1999) zu Man’s Ruin und veröffentlichten in der Folge „Laid Insignificant“ (1999, Bacteria Sour) und „On The Lam“ (2001, Hydra Head). Dann war erst mal Schluss, bis zu einer Benefiz-Show 2015 und zwei EPs („After Death“, 2017; „Wraith“, 2019) als CAVITY A.D. Und nun sind CAVITY zurück, spielten im März 2025 Shows in den USA, in der Besetzung mit den Ur-Mitgliedern Rene Barge (voc) und Dan Gorostiaga (bs) sowie Ed Matus (gt; damals sporadisch und bei den neuen Platten dabei), Andrew McLees (gt) und David Sousa (dr). Im Mai 2026 spielen sie ihre erste Europa-Show überhaupt in London beim Desertfest, und da haben sie auch garantiert den ersten Rerelease überhaupt von „Somewhere ...“ dabei – Rhetoric machte seinerzeit einen unrühmlichen Abgang. Ich schrieb einst im Ox diese über das Album: „BLACK SABBATH sind immer noch Gott für die bekifften Meister des Psycho-Hardcores, und gegen das, was CAVITY hier mal wieder an bleischwerem, rabenschwarzem Doomcore-Monsterrock abliefern, sind sogar die BUTTHOLE SURFERS und NEUROSIS Waisenknaben, obwohl die schon noch ein paar schlaue Ideen mehr haben als CAVITY. Doch, CAVITY sind mit Sicherheit eine der besten Bands dieses Genres, denn sie verzichten zugunsten erhöhter Durchschlagskraft auf modischen Schnickschnack, etwa peinliche Industrialelemente. Die potenzierte Version von SAINT VITUS – Höllenrock pur!“ Dem habe ich rückblickend nichts hinzuzufügen. Der Rerelease kommt mit schönem Beiblatt mit Fotos und Linernotes.

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