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STAUFFENBERG

Worst Case

Die aktuelle Situation in diesem Land und weltweit fordert es geradezu heraus, dass Wut, Frustration und Zerstörung sich in der Punk-Szene wieder Bahn brechen. Die 2022 gegründete queere und antifaschistische Band STAUFFENBERG aus Dresden agiert auf ihrem ersten Album ohne jede Hemmschwelle und aus den Boxen scheppert purer Hardcore-Punk. Geradeaus in die Fresse – ohne Gnade. Prägend sind der schreiende, rauhe Gesang von Sängerin Fahrrad, die schräge, sägende Gitarre und die gnadenlosen Drums. Textlich wird auch nichts feingeschliffen. Rotzig, böse, kompromisslos, provokant und aggressiv werden die Worte ins Mikrophon geschrien. „Randaliert und zerstört, wo ihr könnt“, das Credo der Band kommt in Songs wie „Soldat“, „Law and order“, „Kill the hippies“ oder „Fight“ klar zum Ausdruck. Hier geht es nicht um Pose, hier geht es um Haltung. Ein Debüt, das in die Zeit passt und absolut seine Berechtigung hat. Es erzeug auf jeden Fall das Verlangen, sich die Band in Dresden live anzusehen und einen Abend schwitzend und schreiend im Chaos zu verbringen. Schwarzes und limitiertes gelbes Vinyl wurden gepresst.

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