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STOKE SIGNALS

Make Dying Fun

Manchmal klingt die Melodic-Punk-Band STOKE SIGNALS aus Los Angeles so emotional wie die frühen GET UP KIDS, manchmal so happy wie TEENAGE BOTTLEROCKET. Drums und Bass schubsen den Hörer aber immer zurück in die Halfpipe oder den Circle Pit, bevor so was einreißt. Michael Nusbaum heißt der Drummer dieser kaum zwei Jahre alten Band, die aus Musikern von PROMISE ME THIS und seiner vorherigen Band HOLY FANGS besteht, und das Erste, was man auf „Make Dying Fun“ hört, ist einer seiner straight treibenden Beats. Die prägen mehr oder weniger unterschwellig den kompletten Sound dieses gelungenen Debütalbums, plötzlich ertappt man sich dabei, die Drum-Playthrough-Videos auf seinem Instagram-Account (@mikebestoked) alle schon mehrfach gesehen zu haben. Drohen STOKE SIGNAL zu weit in Richtung Pop oder Emo abzuweichen, fängt die Rhythmussektion sie zuverlässig wieder ein. So bleibt „Make Dying Fun“ immer irgendwie upbeat und lässt sich hervorragend durchhören. Besonders herausstechende Höhen und Tiefen werden damit zwar auch eingeebnet, aber STOKE SIGNALS schreiben beständig wachsende Songs, keine Scheinwerferrefrains. Kleine Hits sind diese Songs allesamt.

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