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FAT BELLY

Stories In Stereo

Von FAT BELLY hatte ich bislang noch nichts vernommen, was vermutlich daran liegen dürfte, dass die Hannoveraner Band seit geschlagenen 13 Jahren kein Lebenszeichen mehr von sich gab. Das ändert sich nun, denn mit ihrem dritten Studioalbum erscheint das Quartett wieder auf dem Radar. „Stories in Stereo“ liefert 13 starke Songs in 37 Minuten Spielzeit, die Freund:innen des melodischen, poppigen Punkrock der 1990er Jahre ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern dürften. Stilistisch klingt das verdammt nach NO USE FOR A NAME und Co. und ist handwerklich wirklich rundum gelungen. Man merkt direkt beim ersten Riff, dass hier alte Hasen am Start sind, die ihre Instrumente beherrschen und ihre Liebe zum Punkrock nie verloren haben. Gerne wird das Gaspedal durchgetreten – beispielsweise gleich beim Opener „Just one more year“, der Erinnerungen an die goldene Ära des Melodycore à la Burning Heart oder Fat Wreck weckt. Ansonsten bewegen sie sich vorwiegend im Up- bis Midtempo-Sektor, verlieren dabei jedoch nie das Gespür für feine Melodien. Auch wenn mit „Stories in Stereo“ das Rad nicht neu erfunden wird, macht das Album Spaß und bietet ein kurzweiliges Hörvergnügen. Das passt wunderbar zu den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings.

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