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STORY OF THE YEAR

A.R.S.O.N.

Als alte Veteranen-Band noch mal richtig abzureißen, ist nicht leicht, sagen STORY OF THE YEAR in unserem Interview. „A.R.S.O.N.“ allerdings ist Abriss – wenn vielleicht auch nicht so wie früher. Ohne nachzuahmen, was mal war, transportieren sie ihre DNA aus den frühen 2000ern ins Jahr 2026: Singalong-Hooks, kantige Screams, energetische Post-Hardcore-Riffs – und mehr Kontrast denn je. Auf ihrem achten Studioalbum sind die heavy Parts härter, die soften süßer als zuvor. Das Ergebnis: das wohl stärkste Werk in der Neuzeit dieser Band. Publikumsliebling? Sicherlich „Halos“ – aktivierend, mitreißend, mit einer gewissen Härte und einem super catchy Refrain hat dieser Track alles, was sich SOTY-Fans wünschen. Gitarrist Ryan Phillips hingegen freut sich besonders darauf, „3 am“ live zu spielen, wie er uns verrät, einen der wohl seichtesten Songs des Albums, der in erster Linie mit seiner triumphalen Bridge besticht. Von Kritikern bemängelt wurde an „A.R.S.O.N.“ kürzlich der polierte und zunehmend elektronische Sound, der etwa bei „See through“ besonders ausgeprägt erscheint. Dem müssen wir vehement widersprechen, denn insgesamt ist ihnen eine charmant-authentische Balance aus glatt und ruppig gelungen, die dem Quartett aus St. Louis wirklich gut steht. Passend dazu noch ein Anspieltipp: „Into the dark“, mit seinen rotzigen Strophen und dem wohl hymnischsten Refrain des Albums. Na, was sagt ihr?

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