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DON CAMILLO

Strom frisst Seele

Hinter dem Namen des berühmten italienischen Pfarrers, Romanhelden und Antifaschisten steckt ein Duo aus Dresden, das auf seinem Debüt „Strom frisst Seele“ elf Songs präsentiert. Spontane Assoziationen sind FÄEX, MURUROA ATTÄCK, BLOODY BONES oder auch WWK. Also ganz klar deutscher Polit-Hardcore-Punk – und höre ich da nicht ein wenig VORKRIEGSJUGEND? In den Texten gibt es den nötigen Rundumschlag gegen Schwurbler in „Viel zu viel“, den Rechtsruck in „Gefahr von links“ und toxische Cis-Männlichkeit in „Auf die Fresse“. Beim „Gesang“ wechseln sich beide ab und ergänzen sich sehr gut. Wenn ich mal wieder eine Band haben sollte, könnte sie durchaus so klingen wie DON CAMILLO!

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