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CRANIAL

Structures

Die Musik von CRANIAL lässt sich wie ein abstraktes Gemälde beschreiben. Das ist purer Expressionismus, abseits von gängigen Songstrukturen oder Harmonien. Schicht für Schicht werden tonnenschwere Riffs wie in Zeitlupe mit dem Spachtel auf die Leinwand aufgetragen, bis sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt, größtenteils in dunkel glänzenden Farben. Dazu passt der Albumtitel perfekt. „Structures“ ist das dritte Album der Würzburger Tieftöner. Extrem finster, bedrohlich und massiv. Ohne jeglichen Hoffnungsschimmer. Irgendwo zwischen Sludge, Post-Metal und Apokalypse. Das Album besteht aus vier ausladenden Songs, die alle zwischen 7 und 14 Minuten lang sind. Die Band selbst beschreibt die Arbeit am neuen Material als Katharsis und Konfrontation zugleich. In den letzten Jahren mussten Basti, Julian und Michael einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Gründungsmitglied und Schlagzeuger Cornelius bekam 2019 die Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, musste aussteigen und wurde durch Felix ersetzt. Ende 2024 starb Cornelius. Deshalb ist „Structures“ das bisher persönlichste Album von CRANIAL. Aufgenommen und gemischt im RAMA Studio in Mannheim von Jens Siefert (THE TIDAL SLEEP, AHAB). Das tolle Artwork stammt von Oliver Hummel aka Hummelgrafik, einem alten Freund der Band.

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