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ALCOHOLIC BREAKDANCE MASSACRE

Sucht und Ordnung

Drei Alben in 25 Jahren Bandgeschichte – das ist Arbeitsmoral auf Punk-Niveau. Und damit ist schon mit Erscheinen des Albums „Sucht und Ordnung“ ein Haken an die Punkzunft-Checkliste gemacht. Räudiges Layout, Lyrics gegen so ziemlich alles, was nervt, und In-den-Armen-hängen-Gegröle machen das Paket komplett. Mit dieser Stimme und Doublebass-Attacken ist „Sucht und Ordnung“ eher was für RAWSIDE-Fans und von frühen DRITTE WAHL als für Freund:innen von ZSK oder LOS FASTIDIOS. Offbeat-Ausflüge verwirren darin mehr, wenngleich sie überraschen. Dieses Album ist mehr Fußball-Eckkneipe als der FC Hooligan-Mob. Wenn es einen Deutschpunk-Stempel gibt: auf dieses Album gehört er.

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