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TEMPLE OF DREAD

God Of The Godless

Ist Spiekeroog eigentlich eine so langweilige Insel, dass die Spiekeroog-Death-Squad aka TEMPLE OF DREAD fünf Alben in sieben Jahren Bandbestehen raushauen muss? Oder liegt es daran, dass Drummer Jörg Uken Besitzer des Soundlodge-Studios ist? Anyway, in ein besseren Welt wäre das Inseltrio mit seinem kompromisslosen Oldschool-Death-Metal an jeder Milchkanne bekannt und nicht immer noch so etwas wie ein Geheimtipp unter Metalheads. Mit „God Of The Godless“ macht die Band zumindest wieder keine Gefangenen und erinnert im positiven Sinne an OBITUARY oder IMMOLATION oder SLAYER, hat aber immer nur kurze Riffs, die dann zu etwas Eigenem zusammengeschustert werden. Und das Ergebnis ist konsequent bösartiger brutaler Death Metal mit einem Sänger zwischen John Tardy und Martin van Drunen. Auch wenn es die Generation Streaming nicht versteht, schreit das brillante Cover von „God Of The Godless“ förmlich nach Vinyl. Gehört in jeden Haushalt.

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