
Die Post-Punk-Band NIGHTINGALES um den unverwechselbaren Sänger Robert Lloyd entstand 1979 in Birmingham. Nach ihrer Reunion 2004 habe ich die Band tatsächlich etwas aus den Augen verloren, zumindest gilt das für die letzten Alben, zum Beispiel „The Last Laugh“ von 2022. Nun liefern die NIGHTINGALES (Robert Lloyd, Andreas Schmid, Fliss Kitsan, James Smith) mit „The Awful Truth“ für mich ein Meisterwerk ab. Aufbauend auf ihrem ureigenen schrammeligen Pop-Charme präsentieren die NIGHTINGALES auf rotem Vinyl (mit Download-Code, ist auch als CD erhältlich) 13 unvergleichliche Songs. Zwischen „typischen“ THE FALL- und Mark E. Smith-Zitaten („Same old riff“, „The best revenge“) gibt es einen absolut abwechslungsreichen Mix aus Punkrock, Post-Punk, Indie, Kraut, Noiserock und sogar Country („The princess and the piss artist“). In den teilweise widersprüchlich anmutenden Songs, so eine funky Gitarre bei „The men, again“ trifft man zum Beispiel auf Tempo- und Rhythmuswechsel im CARDIACS-Style, werden dissonante Bass- und Gitarrenlinien hervorragend verknüpft.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #54 März/April/Mai 2004 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #83 April/Mai 2009 und Kay Werner
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© by Ox-Fanzine - Ausgabe #180 Juni/Juli 2025 und Kay Werner
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #98 Oktober/November 2011 und Kay Werner
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