
Schlappe 20 Jahre nach ihrer letzten Veröffentlichung bringen RADIOACTIVE TOYS ein neues Album heraus. Nennt man das jetzt Zombie-Punk? Als Workaholics kann man das Quartett aus Köln absolut nicht bezeichnen. Nach 30 Jahren Bandgeschichte stehen gerade mal zwei Alben, ein paar Tapes und eine Handvoll Kleinformate auf der Habenseite. Gut Ding will eben Weile haben, hat schon Plato gesagt. Deshalb lautet das geniale Motto der Band: „Never change a sinking ship“. Die neun neuen Songs klingen auf jeden Fall nach literweise Schnaps, Bier und Kopfschmerzen. Nach nicht einmal einer halben Stunde meldet sich der Kater. Derber Saufpunk, der an POISON IDEA oder HAMMERHEAD erinnert. Eher grölen als singen, immer volle Drehzahl, jede Menge Rückkopplungen. Live ist das bestimmt Bombe. Ben, Paul, Pommes und Max haben aber auch etwas zu sagen. Im Titelsong geht es zum Beispiel um die Unwucht von Arm und Reich auf dieser Welt. Thematisiert wird aber auch der Fluch von Smartphones. Teilweise auf Deutsch, teilweise auf Englisch gesungen, manchmal auch gemischt. Gäste gibt’s auch: THE CELLI OF DEATH, THE HORNS OF HELL, THE ORGANS OF KARMA oder der Bierbaron. Jede Menge los im Studio. Die Release-Party wird stilecht am 3. März im Sonic Ballroom in Köln gefeiert. Vollzähliges Erscheinen wird erwartet.
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