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JUGGLING JUGULARS

Thirst For Hope

Schon die letzte 7“ „Who’s Talking?“ hat mich 2022 aus den Stiefeln gehauen. Jetzt legt die finnische Anarchopunk-Band ein neues Album vor und sie macht genau da weiter, wo sie mit ihrem letzten Output aufgehört haben. Abwechslungsreiche, manchmal vertrackte Melodiebögen, mal schnelle Parts, dann wieder schon klassischer Punkrock mit female/male Vocals. Der Opener „Battlefields“ ist ein ziemlicher Kracher. Spätestens beim zweiten Song, „War goes on“, bin ich derart geflasht, dass ich am liebsten alle Regler aufdrehen und meine verspießte Nachbarschaft mit diesem genialen Punksound beschallen möchte! „Pass the alarm“ ist so ein schöner Ohrwurm, dass ich mich einfach nur fallen lassen will. Grandios! Dann gibt es mit „Shut the lights“ eine heftige Hardcore-Punk-Nummer. Und so geht es weiter, ein Hit jagt den nächsten, kein einziger Ausfall oder Durchhänger. Wut trifft Melancholie, auch in ihren englischen Texten, etwa in „Nothing but zero“. Einmal wird aber auch auf Finnisch gesungen. Zehn Songs, die süchtig machen. JUGGLING JUGULARS möchte ich unbedingt mal wieder live sehen, das letzte Mal dürfte knapp 25 Jahre her sein ... Heißer Anwärter auf meine Platte des Jahres!

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