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THROATCUT.

Resilience.

Resilienz ist die Fähigkeit, durch psychische Widerstandskraft schwierige Lebenssituationen unbeschadet zu überstehen. Und so verwundert es nicht, dass THROATCUT. auf ihrem Debütalbum „Resilience.“ vor allem persönliche Herausforderungen beackern, Konfrontationen mit dem Äußeren sowie dem Inneren. Das tun sie ungeschönt und authentisch, verstecken sich dabei keineswegs. Tief verwurzelte Emotionen ungefiltert nach außen tragen – das nämlich war das Anliegen des Quartetts aus Deutschland, das sich aus früheren Projekten formte, um einen Sound zu kreieren, der auf der düsteren Seite des progressiven Hardcore steht. Im Oktober 2024 veröffentlichten THROATCUT. ihre erste Single und sorgen seitdem unermüdlich für Kontinuität. Auf „Resilience.“ ziehen sie eine Endlosschleife aus gewaltigem Riffing und kaltblütigen Vocals. Zornig, schwermütig, unerbittlich, erbarmungslos. Dabei klingen sie nicht ganz so zugänglich wie etwa THROWN, weniger experimentell als HALF ME oder PALEFACE SWISS. Es dürfte nicht leicht werden, sich durchzuboxen, doch ihr stringenter Sound könnte ihnen helfen – roh, sinnvoll aufs Nötigste reduziert und doch so vereinnahmend. Ihr Debüt ist ein fantastisches Ebenbild davon.

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