
War ihr Debüt „Heavens“ (2021) noch als Psychedelic Dreampop zu fassen, sprengt das neue Album „Heartbeat-Shake“ doch einige Grenzen. Die Band – teils aus UK und USA, teils aus Sachsen – klingt nach Sixties-Pop, Psych, Folk, Jazz, Krautrock, mal nach MAZZY STAR, mal nach VELVET UNDERGROUND, und wird doch schnell zu etwas Eigenem. Die chaotische Energie ihrer Live-Shows überträgt sich direkt auf die Platte. „Heartbeat-Shake“ ist nicht retro, nicht hip, sondern eigenwillig, vielschichtig, und sehr dynamisch durcharrangiert. Ein Album, das aus vielen Fäden gewoben ist und trotzdem ein klares, lebendiges Ganzes bildet, sich nicht verzettelt und auch das simple, griffige Songwriting nie aus dem Blick verliert
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #182 Oktober/November 2025 und Gereon Helmer