
2024 kam die EP, 2025 das Debütalbum „Trauma Magnet“. Kopf der Band ist wohl Co-Sänger, Gitarrist und Keyboarder Alan Creed, den man auch von EAST COAST LOW kennt. Beide Bands sind in Newcastle an der Ostküste Australiens ansässig, und wenn ich über EAST COAST LOW schrieb, dass da dieser Australien-Vibe à la RADIO BIRDMAN und CELIBATE RIFLES rüberkomme, so trifft das auch hier zu, wobei VAN RUIN ein gutes Stück dreckiger und derber wirken – aber mit Herz und Melodien. Mit „Breaks my heart“, „Low“ und „Jump right in“ haben sie mindestens drei potenzielle Klassiker unter ihren 14 Songs, die sich alle durch dezenten Psych-Orgel-Einsatz auszeichnen. Phil Van Rooyen singt und spielt Gitarre, Andy Newman Bass und Stuart Wilson Schlagzeug. Und wenn man jetzt anfängt, sich durch Discogs zu wühlen, stößt man auf Namen wie NEW CHRISTS, LIME SPIDERS, DENIZ TEK GROUP, ME262, HELL CRAB CITY, THE PANADOLLS und und und ... Ein Familienbetrieb, der absolut alle Trademarks aufweist, die man hier erwartet. Wer bei den Namen gezuckt hat, muss zugreifen, alle anderen brauchen Nachhilfe.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #183 Dezember 2025/Januar 2026 2025 und Joachim Hiller