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VERDAMMT, DIE ZOMBIES KOMMEN

Dan O’Bannons „Verdammt, die Zombies kommen“ erschien schon häufiger in den letzten Jahren auf Blu-ray, meist allerdings nur in überteuerten Spezialverpackungen, insofern ist die Neuauflage als preisgünstige Amaray-Edition erfreulich. Zumal auch das Bonusmaterial übernommen wurde – neben diversen Featurettes und einem Audiokommentar des 2009 verstorbenen O’Bannon gibt es auch eine längere Workprint-Fassung. Inzwischen besitzt der Film in der ungeschnittenen Fassung eine FSK-Freigabe „ab 16“, erstaunlicherweise war diese Horror-Komödie bis 2011 indiziert und im Kino und auf Video in fast allen Splatter-Szenen um einige Sekunden gekürzt, insgesamt zwei Minuten. Neben der interessanten Lovecraft-Adaption „The Resurrected“ von 1991 ist „Verdammt, die Zombies kommen“ die einzige andere Regiearbeit von O’Bannon, der als Drehbuchautor an Ridley Scotts „Alien“ beteiligt war, ebenso wie an John Carpenters erstem Film „Dark Star“ oder Paul Verhoevens „Total Recall“. Einer der vier Drehbuchautoren von „Verdammt, die Zombies kommen“ war John Russo, der zusammen mit George A. Romero die Story zu dessen Zombie-Kultfilm „Die Nacht der lebenden Toten“ („Night of the Living Dead“) schrieb. Im Original heißt O’Bannons Film „The Return of the Living Dead“, insofern geht beim albernen deutschen Titel (Ken Wiederhorns schwache Fortsetzung hieß „Toll treiben es die wilden Zombies“) geht diese Verbindung zu Romero leider verloren. Auch wenn das Lexikon des internationalen Films das Ganze als „banales Grusel- und Horrorstück mit oberflächlich-komischen Elementen und einschlägigen Spezialeffekten“ bezeichnete, handelt es sich um eine gelungene Zombie-Komödie, in die man auch ein paar Punks einbaute, wozu der coole Soundtrack mit THE CRAMPS, 45 GRAVE, THE FLESH EATERS, THE DAMNED und Roky Erickson gut passt.

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