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VLADIMIR HARKONNEN

Anomie

Der Verlust gemeinsamer Normen im gesellschaftlichen Miteinander beziehungsweise die Verweigerung, für die Interessen irgendwelcher Kriegstreiber zu sterben („I, defeatist“): im Hause Harkonnen werden zwei brandaktuelle Themen in neue Songs gekleidet. Zwischen filigran-verspieltem Gitarrensolo und Philips herrlich-röhrenden A-cappella-Part am Ende vereint „Anomie“ alle Trademarks der Band in kompakten 2:50 Minuten. Auf der B-Seite wird das Tempo noch mal angezogen, nur für einen brutalen Halftime-Part hält „I, defeatist“ kurz inne. Sehr gute Kost für alle, die gern thrashigen Hardcore mit räudigem Gesang frühstücken!

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