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GREAT MACHINE

Working Class Anarchist

Auf Dauer kommen THE GREAT MACHINE nicht daran vorbei, sich zum Gaza-Krieg und der Politik der israelischen Regierung zu äußern. So ist der Albumtitel zu verstehen: „Als Künstler in Israel fühlen wir uns als Anarchisten der Arbeiterklasse“, erklärt Drummer Dan Deutsch, der den Original-Schlagzeuger Michael Izaky ersetzt hat. „Wir arbeiten hart und sind Teil einer Gesellschaft, aber wir wollen staatenlos und klassenlos sein und die Kontrolle behalten.“ Eigentlich wollen THE GREAT MACHINE nur Songs schreiben und auf der Bühne stehen, Politik geht ihnen am Arsch vorbei. Das Trio aus Tel Aviv ist quasi nonstop auf Tour und hat sechs Alben in neun Jahren veröffentlicht. Die elf neuen Songs fügen sich nahtlos ins Gesamtwerk der Israelis ein. Dreckiger Rock’n’Roll zwischen KYUSS, MOTÖRHEAD und SOUNDGARDEN. Wüstensand, Motoröl und Hopfensaft. Zum Teil aufgenommen und gemischt von Charlie Paschen (COOGANS BLUFF) in Leipzig, zum Teil von Tom Elbaz in Israel. Diesmal stehen die Melodien mehr im Vordergrund als noch auf dem Vorgänger „Funrider“ (2023). Mehr Grunge, mehr Garage und mehr Punk. Das steht dem Trio gut. Auf dem Cover ist ein Foto von Dans Schwiegermutter Orli Zilberschatz zu sehen. Sie war im Tel Aviv der 1980er Sängerin, Komikerin, Schriftstellerin – und Punk. Die Blaupause für „Working Class Anarchist“.

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