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ZACK KEIM

Battery Lane

Bereits mit 16 Jahren hatte Zack Keim sein erstes Album mit den NOX BOYS auf Get Hip veröffentlicht, sein erstes Solo-Album, nun eher im Singer/Songwriter-Modus eingespielt, kam dann auf dem Get Hip-Sublabel Folk Series, und orientierte sich hörbar an Bob Dylan, Woody Guthrie und Nick Drake. Mit „Battery Lane“, von Off Label in Kooperation mit Action Weekend veröffentlicht, hat Keim nun einen anderen Kurs eingeschlagen. Die Garage-Roots bleiben evident, und vieles klingt hier nach der Rhythmusgitarren Fraktion von Schrammel-Legenden wie den 1969er VELVET UNDERGROUND oder den ersten Platten der STROKES. Doch Zack hat mehr als nur Downstroke-Stakkato in petto, „Battery Lane“ bietet auch ganz ungewohnte Klänge, vor allem wenn wie auf Seite B die Energie etwas zurückgenommen wird. Dann könne fußstampfende Folk-Nummern wie „Alice“ (mit mehr als offensichtlicher „Eve of destruction“-Parallele) zur Geheimwaffe werden. „Colors“ hingegen ist ein ätherischer Song, der MERCURY REV/FLAMING LIPS-Fans gleichermaßen abholen dürfte. Und mit dem hinreißenden Schmusesong „Comet“ kommt ein durchweg stimmiges Album mit hoher Hitdichte und bemerkenswertem Songwriting zum Ende.

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