Interviews & Artikel : ÄRZTE :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

ÄRZTE

Das Gute an einer Band wie den ÄRZTEN ist ja, dass sie a.) aufgrund ihres Bekanntheitsgrades keine umfassende Einleitung benötigt und b.) trotzdem, vielleicht aber auch gerade deshalb, mehr zu erzählen hat als der grosse Rest. Hier also der zweite Teil eines umfangreichen Interviews vom 25. März dieses Jahres, geführt in der Oberhausener Turbinenhalle, kurz bevor das Trio den eindrucksvollen Beweis ablegte, auch in knapp drei Stunden nicht eine Sekunde langweilen zu müssen...

Wie sieht es bei euch beiden eigentlich mit Soloprojekten aus? Ich kann mich daran erinnen, dass du, Farin, uns beim letzten mal erzählt hast, du wollest unbedingt was mit jeder Menge Bläsern machen...

Farin:
Hab´ ich auch. Das Ding ist im Kasten, wird im April gemischt und kommt im Oktober raus.
Bela: Ich mach ja immer so Einzelsachen, die irgendwie absehbar sind - schneller Anfang, schnelles Ende. Ich habe gerade noch einen Song für das TURBONEGRO-Tribut-Album aufgenommen. Also, nicht ich alleine, sondern mit einer bekannten deutschen Sängerin, die aber unter einem Pseudonym mit mir singt...
Farin: Was??? Du hast mit Nina Hagen ein Duett gemacht???
Bela: Ich glaube, dann wär´ ich jetzt nicht mehr auf Tour! Ausserdem dürfte mittlerweile sowieso jeder wissen, dass es Blümchen ist.

Du sollst im Zusammenhang mit dem TURBONEGRO-Projekt irgendwann mal richtig sauer geworden sein.

Bela:
Naja, was heisst sauer?! Weisst du, schon lange bevor es überhaupt klar war, dass Jasmin jetzt tatsächlich mit mir ins Studio geht, wurde das schon auf Viva breitgetreten. Und es ist mir einfach zu blöd, wenn die ganzen Szeneleute bei Viva II damit sofort hausieren gehen. Dann wird auch nichts aus dem Mythos und ohne Mythos macht Rockmusik keinen Spaß. Das gläserne Rocktheater sollte es nicht geben.
Farin: Stimmt, als Eric Clapton was mit BB King gemacht hat, war ich auch völlig überrascht. Hehe...
Bela: Fall mir noch in den Rücken. Nein wirklich, ich meine das so, und der Song ist wirklich gut geworden. Blümchen war richtig klasse.

Und sie kann singen?

Bela:
Äh ... äh ... ja!
Farin: Sie hat auf jeden fall eine sexy Stimme. Sie kann noch nicht singen, aber sie lernt´s.
Bela: Und das Stück ist besser als der Song von den SUPERSUCKERS. Leider!! Denn eigentlich sind die SUPERSUCKERS ja eine vollkommen grossartige Band.

Ist es denn mittlerweile sicher, dass ihr das Stück auch tatsächlich benutzen könnt?

Bela:
Es wird auf jeden Fall veröffentlicht, wenn auch unter falschem Namen, also jetzt halt nicht unter Blümchen. Und du kannst dir nicht vorstellen wieviel Ärger das Management gemacht hat. Ich hatte noch nie mit sowas zu tun. Das ist echt original „dealing with the devil“! Wir haben dem Verlag von Blümchen den Song gegeben, nachdem die meinten, sie wollten es sich einmal anhören und dann freigeben. Dann haben die das drei Wochen lang gehört und irgendwann hab ich mir gedacht, die können mich am Arsch lecken. Verdammt, als wir angefangen haben Musik zu machen, da war an Blümchen noch gar nicht zu denken, da war sie nicht mal geboren. Ich hatte irgendwann wirklich die Schnauze voll und meinte dann „Entweder, oder!“. Nur, das Studio war schon längst gebucht. Die Musiker, die da ehrenamtlich mitgemacht haben, hatten sich längst freigenommen und da haben wir das Ding einfach gemacht, obwohl die ganze Zeit noch keine Freigabe da war. Dann hab ich ihr einen Künstlernamen verpasst und die Managerin hat dann ohne mich zu fragen, als Urheber wenigstens, direkt versucht, sich ein Trademark auf den Namen zu sichern, was zum Glück nicht ging, weil Jasmin als Denim Girl drauf ist und Denim nicht geschützt werden kann. Unglaublich! Es ist wirklich so, dass Jasmin denen mit Haut und Haaren gehört. Aber das schöne ist, dass die den Song jetzt so geil finden, dass sie ihn als Imagewechsel benutzen wollen, ein Video drehen, richtig Geld reinstecken. Aber ich weigere mich, ich mach da nicht mit. Da soll der Song lieber auf einer 5.000er Auflage verrotten, lass es 10.000 werden. Das wäre natürlich grossartig, vor allem für Bitzcore. (Zu Farin) Bitzcore macht jetzt übrigens auch das ganze alte ÄRZTE Vinyl, wisst ihr das eigentlich?
Farin: Nee, aber ist gut!

Apropos Vinyl, ihr verkauft auf dieser Tour eine ganz besondere Platte, habe ich gehört?!

Farin:
Jahaa, die Bullenstaat!! Aber nicht als Vinyl, nur als CD.

Hm...

Farin:
Nee Nee. Warte mal ab, bis du die gehört hast. Soviel Punkrock hast du noch nie für 10 Mark gekriegt!
Bela: Für 10 Mark bestimmt nicht!
Farin: Umsonst vielleicht, aber nicht für 10 Mark. Die erste Bullenstaat-Single wurde so oft auf CD gebootlegt, da haben wir gedacht: „Nee, Schwachsinn, das wird jetzt eine CD.“ Deswegen ist die Single jetzt auch nochmal als Bonus mit drauf. Die kann ich echt nur empfehlen. Das sind gut investierte 10 Mark.
Bela: Das sind 25 Songs, die wir beim Soundcheck zum neuen Album aufgenommen haben, weil wir halt live aufnehmen. Weil uns langweilig war, haben wir einfach angefangen einminütige Songs zu komponieren. Einer hatte ´ne Idee, schnell geguckt, schnell gespielt. Irgendwann haben wir dann angefangen einige Bands zu kopieren, mit der Maßgabe Ende Siebziger, Anfang Achtziger Punkrock, Rockabilly, Ska, KILLING JOKE-Kram und solche Geschichten. Das haben wir zwei Tage lang gemacht und dann angefangen, Texte zu schreiben. Wir haben uns beschissen vor lachen. Das war so unglaublich. Wir haben die Texte einfach so runtergeschrieben, sofort aufgenommen, gemischt und in vier Tagen hatten wir alles komplett fertig. Ausserdem sind drei Songs von unseren alten Punkbands mit dabei, die wir nie aufgenommen haben.
Farin: Aus gutem Grund ... haha ... obwohl ... „McDonalds“ ist echt ein Hit.
Bela: Auf jeden Fall!

Machen sich die ÄRZTE eigentlich schon ab und zu mal Gedanken über ein Leben nach den ÄRZTEN? Vielleicht sogar über ein Leben nach der Musik?

Farin:
Ewig! Schon lange! (grinst...)

Ich weiss nicht warum, aber ich trau dir nicht. Ich mein, ich trau euch beiden nicht. Ironie? Keine Ironie?

Farin:
Bela und Ironie? Niemals! Der nennt „Chicken“ so wie´s ist! Hehe... Nein ernsthaft, ich denke wirklich oft darüber nach.

Gibt es denn da schon konkrete Vorstellung, auch was das Ende der ÄRZTE betrifft?

Farin:
Die gibt es, aber frag mich jetzt nicht nach einer konkreten Jahreszahl.

Es ist also nicht davon auszugehen, dass das hier eure letzte Tour ist? Oder wird das eine spontane Entscheidung?

Bela:
Das werden wir auf jeden Fall spontan entscheiden. Sobald das alles nervt oder in Arbeit ausartet, machen wir schluss. 1990 und 1998 war das halt so...
Farin: Das war wirklich nah dran. Da war das Gefühl, zwischen hier zu sein und in einer Werbeagentur zu arbeiten, oder in irgendeinem anderen Job mit grundlosem Stress und viel Kaffee, gibt´s keinen grossen Unterschied mehr. Und zum Glück haben wir da auf der Warped-Tour den kompletten Spass wiedergefunden.
Bela: Die Warped-Tour war wirklich wichtig. Eigentlich wollten wir´s gar nicht machen und haben es im Endeffekt nur gemacht um Kiki, unserer Managerin, einen Gefallen zu tun.
Farin: Wir haben uns so einen Scheiss geschert um alles.
Bela: Und bei einem Skateboardfestival ein Skateboard auf der Bühne zu verbrennen, macht schon Spass.
Farin: In der Zeit ist uns auch wieder bewusst geworden, was uns von den anderen Bands unterscheidet, wenn wir gut sind. Deshalb haben wir jetzt auch beschlossen, nur noch gut zu sein. Und wenn wir das irgendwann nicht mehr sein können...
Bela: ... dann ist Schluss. Und danach ... ich meine, ich mache ja sowieso noch 1000 Sachen nebenbei, und die werde ich dann mit Sicherheit auch weitermachen. Und musikalisch? Naja, das hat ja auch irgendwas mit Würde zu tun. Wahrscheinlich werde ich dann versuchen, einen auf kauzigen Rock-Opa zu machen.

Wir haben uns gestern abend noch die Aufzeichnung eures Fernsehauftritts bei der WDR-Sendung „Zimmer frei“ angesehen. Wie seht ihr denn solch einen Auftritt? Zählt das eher zur Kategorie „Arbeit“ oder machen euch solche Sachen einfach nur Spass?

Farin:
Das ist auch so ein Ding. „Zimmer frei“ war einfach nur Spaß, sonst hätten wir´s auch nicht gemacht. Die Dame kannte ich zwar nicht...

Du kanntest Christine Westermann nicht?!?

Bela:
Der hat doch keinen Fernseher!
Farin: ...aber Götz Alsmann kannte ich von zwei anderen Sendungen, die wir vorher mal mit ihm gemacht haben. Nee, eine Sendung, und irgendwo haben wir uns nochmal getroffen.
Bela: Götz hat doch für die 98er Platte was mit uns aufgenommen.
Farin: Da war ich ja nicht mit dabei.
Bela:Auf jeden Fall ist Götz ein supergeiler Typ.

Christine ist aber auch grossartig...

Bela:
Oh ja, auf ganz spezielle Art sehr abgedreht.

Subtil!

Farin:
Genau! Und da trafen zwei Welten aufeinander - subtil und nicht subtil, also eher platt!!

Du hast bei dem Auftritt unglaublich nervös gewirkt, Bela?!

Bela:
Nee, eigentlich nicht. Es war eher so, dass ... wir beide haben immer so ein Gegenspiel, und er Farin war sehr contra und plötzlich habe ich gemerkt, dass Christine - sie saß neben mir - tierisch geschwitzt hat. Also sie roch nicht, ihr lief nur tierisch der Schweiss das Gesicht runter. Sie war ziemlich nervös, was mich dann wiederum irgendwie nervös machte. Ich mein, ich wackel immer rum, dafür bin ich Schlagzeuger. Ich hab dann versucht eine Art netten Gegenpol zu bilden. Abgesehen davon war Götz an dem Tag sehr schlecht drauf und für uns eigentlich gar keine Hilfe. Er hatte einen Todesfall in seinem engsten Umkreis und das erst kurz vor der Sendung erfahren.
Farin: Er war unglaublich professionell. Ich hätte in seinem Zustand jedes Konzert abgesagt, und er hat das Ding noch so durchgezogen, dass die Zuschauer nichts davon gemerkt haben.
Bela: Bei Harald Schmidt war ich einmal wirklich nervös. Da war ich allerdings auch alleine, hatte vorher schon sechs Stunden lang Interviews gegeben und war einfach braindead.

Darauf sollte meine Frage eigentlich hinauslaufen, ob es überhaupt noch etwas gibt, dass euch nervös macht. Wie war das z.B. bei den Auftritten mit KISS?

Farin:
Da waren die beiden so nervös, dass ich bei der ersten Show alle Ansagen machen musste. „Die beiden können jetzt gerade nicht sprechen!“
Bela: Nicht alle Ansagen!
Farin: Die meisten!
Bela: Nee! Nur die erste halbe Stunde!
Farin: Ach komm ...
Bela: Aber klar, selbst jetzt noch, wenn man hinter einem riesigen Vorhang steht, der dann rockshow-mässig fällt ...
Farin: ...da kann das Adrenalin schon mal durch die Gegend rasen. Aber so richtig nervös?? Das einzige mal seit Anfang der Achtziger, an das ich mich erinnere, wo ich wirklich richtig nervös war, das war bei Rock am Ring, als ich plötzlich realisiert habe, wieviel Leute jetzt da draussen sind. 100.000 Leute, das klingt so abstrakt. Wenn man aber da draussen steht und bis zum Horizont Menschen sieht, die ihre Arme in die Höhe reissen ... verdammt!! Vorher habe ich da überhaupt nicht dran gedacht. Erst während des Auftritts beim was-weiss-ich-wievielten Lied bin ich mir dessen bewusst geworden und hab dann gedacht: „Alter, wenn wir jetzt scheisse sind, dann ist das echt nicht gut!!“ Da war es echt die Masse, die mich nervös gemacht hat, aber sonst - also ich gar nicht mehr.

Um noch einmal kurz auf „Zimmer frei“ zurück zu kommen. Da gibt es diese Rubrik, bei der das private Umfeld der Gäste gezeigt wird. Bei euch war es ein Raumschiff. Habt ihr das bewusst gemacht, dass ihr nichts mehr aus eurem privaten Bereich nach aussen dringen lasst?

Farin:
Das machen wir schon lange nicht mehr.
Bela: Wir haben früher ein paar Fehler gemacht was die Bravo angeht, die Homestories zum Beispiel. Wir haben sogar mal ein Fernsehteam in unsere WG gelassen. Bei der zweiten Homestory haben wir denen dann schon Unsinn erzählt, von wegen ich würde im Proberaum wohnen, was dann plötzlich eine Welle der Hilfsbereitschaft auslöste. Selbst alte Kumpels kamen an und meinten, ich hätte doch nur was sagen müssen. So seit 1986 geben wir eigentlich nichts richtig Privates mehr weiter.
Farin: Höhepunkt auf dieser Tour war bisher der Typ von Radio Luxemburg. Seine erste Frage war: „Wir wissen ja überhaupt nichts über euer Privatleben und wollen hoffen, dass wir das mit diesem Interview ändern werden“. Damit hatte er natürlich sofort verloren. Bei „Zimmer frei“ haben sie es gar nicht erst versucht. Denen war schon vorher klar, dass wir nichts Privates zeigen würden.

Aber reizt man die Medien damit noch mehr?

Farin:
Nee, du hast das Interesse nur, wenn du etwas weisst. Wenn du weisst, wie die Ex-Freundin von Boris Becker heisst, willst du auch irgendwann wissen wie die jetzige heisst. Bei uns weiss man sowas nicht. Und damit spielen wir natürlich auch ganz gerne. Da werden wir auch schon mal „bühnen-schwul“ und das auch noch verdächtig glaubwürdig.
Bela: RTL wollte mir z.B. eine Geschichte mit Jenny Elvers anhängen. Ich hab dann eine gerichtliche Verfügung erreicht, dass sie das nicht mehr senden dürfen. Danach war es dann Campino, der mit ihr zusammen gewesen sein soll.
Farin: Ist doch egal, einer von denen halt. Musiker sehen doch eh alle gleich aus.
Bela: Aber das Interesse seitens der Fans an unseren Privatleben ist auch eher gering. Früher kam noch mal die Frage, ob wir eine Freundin haben, da haben Fans auch schon mal vor unserem Haus gecampt, aber das gibt´s alles nicht mehr.

Ist es im Leben der Ärzte überhaupt ein Problem, berühmt zu sein?

Farin:
Eigentlich nicht.
Bela: Naja, nach dem „Manchmal haben Frauen“-Clip war meine Fresse schon etwas bekannter. Wenn du dann mal irgendwo essen gehst, merkst du schon, dass dich die Leute beobachten. Das kann auch nerven.

Zum Schluss vielleicht noch ein kurzer Blick in die Zukunft. Was können wir erwarten?

Farin:
„Eine Lesereise durch deutsche Kinos mit unserer Biografie, in der auch alle deine Fragen nochmal beantwortet werden.“

Scheisse!

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© by Ox-Fanzine / Ausgabe #44 (September/Oktober/November 2001)

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Gegründet wurden die DROPKICK MURPHYS 1996. Die Band aus Massachusetts zeichnet vor allem eins aus: die unglaubliche Live-Präsenz, mit der sie seit über 20 Jahren auf der Bühne steht, ganz tight ihren rotzigen Celtic Folk-Punk spielt und dabei das ... mehr