© by QuintenQuist.ComSie sind auch in diesem Jahr nicht aufzuhalten: Mit „Pure Ecstasy“ im Gepäck kommt die Band um Caleb Shomo im Herbst auch gleich auf eine Stadiontour nach Deutschland. Was der Schritt in die Arenen für die Band aus Ohio bedeutet und ob man Flammenwerfer noch toppen kann, erklärt Sänger Caleb im Interview.
Auf eurem neuen Album habt ihr einen Song namens „Stadiums“ und das ist irgendwie ein sehr passender Songtitel, denn ihr habt gerade eine wirklich beeindruckende Welttournee angekündigt. Als ihr das letzte Mal in Deutschland wart, habe ich euch zwei Abende hintereinander im Palladium in Köln gesehen, das etwa 4.000 Menschen fasst. Und das war schon ziemlich beeindruckend.
Das war unglaublich.
Aber jetzt geht es für euch in Deutschland weiter mit Arena-Shows – das ist irgendwie verrückt, wenn man darüber nachdenkt.
Oh ja, das ist verdammt irre. Wir haben inzwischen zwar öfter in Stadien gespielt und waren auch schon einige Male davon selbst Headliner, aber nicht in diesem Umfang. Ich habe ja immer sehr offen darüber gesprochen, wie wichtig die deutsche Fanbase für uns ist und dass Deutschland für mich im Grunde das Lieblingsland auf der Welt ist, um Konzerte zu spielen, und dass es mein Lieblingspublikum ist. Deshalb ist mit diesen Shows auch ein gewisser Druck verbunden, aber ich freue mich schon verdammt darauf. Ich kann es kaum erwarten, endlich vor Ort zu sein und einfach loslassen und das alles erleben zu können. Ich habe dabei einfach ein gutes Gefühl. Und ja, „Stadiums“ ist irgendwie passend, richtig. Scheiß drauf.
Feuereffekte waren bei BEARTOOTH-Shows ja auch schon immer ein großes Thema. Wird sich der Einsatz von Pyro noch einmal steigern, wo ihr jetzt in Arenen spielt? Beim letzten Mal hattet ihr immerhin schon einen Flammenwerfer dabei, das ist wahrscheinlich schwer zu übertreffen.
Wir haben uns ehrlich gesagt noch gar nicht wirklich Gedanken über die Produktion gemacht. Das Einzige, was ich mir wirklich wünsche, ist Folgendes: In einer Arena kann es schwierig sein, weil die Leute so weit entfernt sitzen. Ich würde deshalb gerne mehr Kameras einbinden und die Bildschirme stärker nutzen, damit man uns besser sehen kann. Ich möchte nicht, dass sich die Leute ganz hinten auf den Rängen so weit weg fühlen.
Ich hoffe also, dass wir eine sehr gut durchdachte Kameraführung haben werden, die die Intimität der Performance einfängt. Aber ehrlich gesagt weiß ich noch nicht, was wir produktionstechnisch machen werden. Ich weiß nur, dass wir wie immer völlig übertreiben werden. Aber ich denke, das wird sich mit der Zeit ergeben. Ich meine, wie soll ich bitte einen verdammten Flammenwerfer toppen? Wohin geht es danach? Das Thema Feuer haben wir durchgespielt. Das haben wir schon gemacht. Vielleicht finden wir etwas Neues. Wer weiß?
Die Palladium-Shows in Köln waren schon unglaublich. Und auch eure Festivaltour im selben Jahr war auch großartig. Deshalb wird es wirklich spannend sein zu sehen, wie ihr diesen Schritt von großen Shows hin zum Arenaformat machen werdet.
Das waren einige der besten Shows meines gesamten Lebens. Diese Palladium-Shows und auch die Festivalauftritte. Also ja, wir haben hohe Erwartungen zu erfüllen, aber ich nehme diese Herausforderung gerne an.
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