BÖSLINGE

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Eine Wiener Punker-Geschichte

Im Frühjahr 1981 erschien eine 3-Song-EP der Wiener Band DIE BÖSLINGE. Neben dem Klassiker „Scheiss Kibarei“ („Kiberer“ bezeichnet im Idiom der österreichischen Hauptstadt einen Polizisten) war darauf das Lied „Blede Leut“ enthalten, mit dem Sänger, Gitarrist und Songschreiber Erwin Bösling die Dummheit der lieben Mitmenschen reklamiert. Im November letzten Jahres feierte die Band in ihrer aktuellen Trio-Besetzung das 45-jährige Bestehen mit einem Jubiläums-Gig in der Wiener Arena, die ihrerseits 2026 den 50. Geburtstag feiert. Vor einem halben Jahrhundert wurde das Gelände, auf dem sie sich befindet, von lebens- und kulturhungrigen meist jungen Menschen besetzt. Was unter anderem mit einem Abend im März 2026 begangen wird, der zu einer großen Ausstellung über Punk in Wien gehört, die gerade vom Wien Museum kuratiert wird. Sicher mit dabei: DIE BÖSLINGE!

Seit wann seid ihr wieder aktiv?

Wir spielen seit März 2022 wieder. Das hat seinen Anfang damit genommen, dass ich im Jänner des Jahres davor ein schweres Burnout hatte. Der Lockdown hat dabei auch hineingespielt, ich war Objektmanager eines großen Komplexes mit 18 Firmen und da waren auch sehr ungute Leute darunter. Auch die Besitzer waren ungut und unfähig. Ich habe dann auf die Wand in meinem Büro über mehrere Meter geschrieben: „Mach kaputt was dich kaputt macht!“ Ich bin in eine schwere Depression geschlittert, mir wurde nahegelegt, Urlaub zu machen, was ich verweigert habe. Ich bin dann zum Arzt gegangen und war ein Jahr im Krankenstand, habe natürlich auch mit einem Psychologen und einem Psychiater gesprochen und beide meinten: „Mach die Band wieder, das tut dir gut!“ Was aber nicht ganz so leicht war, ich war ja lang raus aus der Musikszene. 2009 hatte die zweite BÖSLINGE -Besetzung aufgehört, nur 2013/14 hatte ich mit dem CHUZPE-Robert ein paar Gastauftritte. Am Schluss war es bei der zweiten Formation der Band auch nur noch ein sehr loses Gefüge. Michi, der Schlagzeuger, wollte eigentlich nicht mehr proben, Gigs spielen schon, aber eher die, wo ein bissl Geld herausschaut, und keine kleineren mehr. Mir waren die aber genauso wichtig, wir sind schließlich eine Punkband! So ist das 2009 ausgelaufen ... Ich bin dann auf den Schlagzeuger Kurt Benes gekommen, der hat in vielen Bands gespielt, bei der MORDBUBEN AG-Nachfolgeband, bei SEXTIGER, er ist auch aktuell bei einer Blues-Band. Den kenne ich auch schon seit 20 Jahren, wir sind auch Freunde – ich mache Musik nur noch mit Freunden, sonst geht das nicht! Bassist ist jetzt Christoph Meyer, der Bruder meiner Freundin, quasi mein Schwager, und den kenne ich sogar schon 30 Jahre oder so, auch vom Edgar her, mit dem ich in den 1990ern bei THE WAY gespielt habe. Ich habe gesagt: „Wir passen zusammen, wir verstehen uns, wir sehen uns bei Festln und auf Konzerten – wollt ihr das machen?“ Sie wollten, dann haben wir das in die Wege geleitet und losgelegt, wir haben am Anfang halt nicht gewusst, wie, was, wann ...

Wie seid ihr wieder zum Live-Spielen gekommen?
Ich bin zu Günther Holtschik gegangen, dem habe ich ja damals dazu verholfen, dass er in der Arena als Plakatierer angefangen hat. In seiner Biografie „Giftler, Gammler, Plattensammler“ hat er geschrieben, dass das vor 25 Jahren war, dabei ist es noch länger her ... Wir waren da damals mit Sheriff, der verstorbenen Wiener Punklegende, bei einem Open-Air-Konzert, das Plattengeschäft Why Not, wo er bis dahin gearbeitet hat, war gerade frisch zugesperrt – er meinte, ich brauche einen Job! Ich habe ja meinerseits damals im neuen Flex gearbeitet, im alten habe ich auch öfter gespielt, da wusste man, wer wer war –, daher wusste ich, dass die einen Plakatierer suchen. Jahrzehnte später habe jetzt ich Günther um Rat gefragt, wer ist denn da jetzt der Booker? Das war Philipp, ich habe Günther also gesagt, er soll ihm doch ausrichten, dass ich gerne vor den DEAD KENNEDYS spielen würde, die waren für den 11. August 2022 angekündigt. Und tatsächlich hat mich Philipp dann angerufen, wir waren gerade im Proberaum, das Mobiltelefon hatte Aussetzer, aber das habe ich verstanden: „Wir würden das gerne machen.“ Und so hat dann die, wie ich sage, dritte Generation der BÖSLINGE das erste Konzert mit den DEAD KENNEDYS vor ausverkauftem Haus gespielt. Voriges Jahr, 2024, haben wir dann recht viel gespielt, aber langsam müssen wir aufpassen, dass es in Wien nicht zu viel wird.

Aber offenbar funktioniert es ... Noch kurz zu der zweiten Inkarnation der Band, wie war das?
Die gab es von 2000 bis 2009. Im Prinzip war immer ich der Kopf der Band, so von Dezember 1979 bis in den Sommer 1981. Ich habe so gut wie alle Nummern geschrieben, die Texte wie auch die Musik, und größtenteils die Gigs aufgestellt. Ich habe da auch viel Arbeit reingesteckt ... Zum Beispiel bei der „zweiten Generation“, da wollte ich eigentlich gar nicht mehr so richtig, ich hatte dazwischen noch eine Rockband, SPIT OUT, mit denen wir eine Single veröffentlicht haben, die sogar einige Male im Radio gespielt wurde. Es war immer ein bissl so, ich wollte aufhören, dann ist wieder wer gekommen und hat mich gefragt. So sind 1990 THE WAY entstanden, wo als Bassist Harry „The Herbert“ Rau dabei war, der ja auch in der ersten BÖSLINGE-Besetzung gespielt hat. Da waren Edgar und ich gleichberechtigte Songwriter, wir hatten deutsche und englische Texte, wir haben viel im alten Flex gespielt. Und dann war ich einmal eingeladen zu einer „Mörder Party“, da haben im Bach in der Bachgasse Ronnie Urini, CHUZPE, General Gugelhupf, Brian Spray und noch andere gespielt, da wurde ich gefragt, ob ich nicht auch mitmachen wolle. Michi und Müller Harri, unser Bassist, haben gesagt: „Wir spielen da.“ Und so war ich bei der zweiten „Mörder Party“ mit DIE BÖSLINGE dabei. Davon ist auch 2001 eine CD erschienen. Aber das Checken ist immer wieder bei mir hängen geblieben. Es hat sich dann rasch auf CHUZPE und DIE BÖSLINGE reduziert, irgendwann waren nur mehr wir über, die anderen Bands sind im Sand verlaufen. In den 2000er Jahren war es viel schwerer als heute, Auftritte zu bekommen, wir haben ja oft selbst Konzerte veranstaltet, im Replugged oder im Tüwi oder in der Kleinen Halle in der Arena. Es gab immer wieder Supportgigs, etwa vor RUBBER SLIME, vor EXPLOITED haben wir gespielt, auch vor den DICKIES – das war glaube ich mit THE WAY. Vor den UK SUBS ... Davon abgesehen war schon Selbermachen das Gebot der Stunde, damals war Techno angesagt, die DJ-Kultur. Jetzt habe ich eben noch ein paar Kontakte gehabt, und wenn ich etwas mache, dann mache ich es ordentlich. Auch der letzte Chelsea-Gig mit Robert als Gast – ich habe Flyer drucken lassen, auch Poster, die ich selbst plakatiert habe. Da stecke ich schon viel Energie hinein, dass das was wird. Das war auch bei unserem 45-Jahre-Fest so, wobei ich mir schon ein wenig mehr Zahlende gewünscht hätte, 150 waren es im Endeffekt ...

Wie du gesagt hast, das Dosieren ist ein Thema. 150 ist heute ja schon super.
Die UK SUBS schaue ich mir auch gerne an, aber nicht drei Mal im Jahr.

Stichwort Charlie Harper, gehen wir doch einmal ganz in die Vergangenheit, auch weil du mal dein Aufwachsen in der Stadlau erwähnt hast. Was bist du eigentlich für ein Jahrgang und wie bist du damals auf Punk gekommen?
Ich bin Jahrgang 1963, im März auf die Welt gekommen. Auf Punk bin ich ganz einfach gekommen, durch die Bravo.

Bravo Bravo!
Da war etwas zu lesen von den SEX PISTOLS, BLONDIE, Plastic Bertrand ... Ein paar Häuser weiter im Gemeindebau hat der Bruder von meinem Vater gewohnt, mein Onkel, der hat davon Singles gehabt, auch von BLONDIE – aha, interessant! Dann bin ich auf die SEX PISTOLS gestoßen. Und meine erste eigene Punk-Platte war die erste LP von THE DAMNED, die habe ich im Plattengeschäft Carola am Praterstern gekauft, da hat’s so 30, 40 cm Punk gegeben, das war das ganze Angebot. Das muss 1978 gewesen sein, da habe ich auch meine Lehre begonnen und ein eigenes Geld gehabt, nicht viel, die Lehrlingsentschädigung betrug so um die 2.000 Schilling. Ich habe Elektrotechniker für Schwachstrom gelernt, dabei auch den Harry kennengelernt, wir waren beide Lehrlinge beim Siemens. Wir sind ja in die „Mollardburg“, in die Berufsschule in der Mollardgasse gegangen, und in der Mittagspause die Schönbrunner Straße entlang geschlendert und da war in einer Seitengasse Mojo Records. Da hat Johnny Reggae gearbeitet und Panza, auch der Ronnie Urini. Das existierte zwar nur kurz, aber für diese kurze Zeit gab’s auf einmal ein großes Angebot an Punk – das war lässig! Später gab’s den Meki in der Operngasse, wo Johnny Reggae dann auch gearbeitet hat. Super Auswahl! Er hat aber wohl zu viel Reggae und Dub bestellt und wurde rausgeschmissen ... Es gab Punk und natürlich Reggae, aber auch Metal, die erste ACCEPT-LP ... Metal habe ich auch immer gehört, ich war öfter beim Monsters of Rock, 1979/80 war ich beim Golden Summernight Festival in Nürnberg, wie das zuerst hieß. DEEP PURPLE, Michael Schenker, DIO – die waren immer super! VAN HALEN, AC/DC ...

Also für dich gab es nie nur Punk?
Nein. So um 1980 herum sind dann so Voralberger Punks aufgetaucht, das waren 20, 30 Leute, da sind Bierflaschen geflogen, die waren eher destruktiv drauf. Und 1981 gab’s erste Beziehungen, der erste gemeinsame Urlaub mit meiner Freundin. Wir waren ja noch so jung ... Da waren und wurden andere Dinge wichtig. Peter, der Schlagzeuger, hat geheiratet, ein Kind bekommen.

Hast du wegen Punk mit dem Gitarrespielen begonnen?
Ja, Harry konnte schon spielen, der hatte bereits bei einem Bluesmusiker Unterricht genommen. Ich war der Einzige aus unserer Lehrlingspartie, der das legendäre Konzert in der Beheimgasse gesehen hat, mit CHUZPE, MORDBUBEN AG, DIRT SHIT und General Guglhupf. Das muss Anfang 1979 gewesen sein. Und das hat mich begeistert, ich habe danach Harry davon überzeugt, dass er mir einen Barré-Griff zeigt ... Meine Schwester hatte zu Hause eine Akustikgitarre und auf der habe ich die erste Nummer komponiert, „Scheiss Kibarei“. Ich habe das auf ein, zwei Saiten „komponiert“, ich wurde dann ein bisschen besser auf der E-Gitarre. Und am 4. Februar 1980, nach zwei, drei Monaten hatten wir unseren ersten Gig, im Amerlinghaus. Mit DIE KRANKEN MÖNCHE, TV-GENERATION und SUICIDE — nicht das US-Duo. Wir haben „Scheiss Kibarei“ gespielt, „My generation“ und mit mir am Schlagzeug einen schlampigen Reggae. Eberhard Forcher, der damals für die Wiener Stadtzeitung Falter schrieb und auch schon für den ORF gearbeitet hatte, war da wohl anwesend und hat später gesagt, dass diese Energie, diese Unbekümmertheit ihn mit dazu animiert hat TOM PETTINGS HERZATTACKEN zu gründen. Die hatten dann gute, fetzige Songs, fast THE JAM-mäßig. Und dann kamen die Konzerte in der Arena, Wolfgang Klinger, später von der Rockproduktion, hat die dort veranstaltet, und wir Punks haben ihm geholfen. Es hat dort damals ausgeschaut ... Dort, wo heute das Kühlhaus oder das Lager sind, da waren Löcher im Boden, du musstest aufpassen, dass du da nicht reinfällst. Es waren ja auch so Hippies dort, die haben vor allen Leuten geschnackselt. Es war damals alles noch freier, free-er, du hast dir viel mehr erlauben können, zugleich war es ja auch immer wieder sehr fad, weil teilweise kaum Konzerte waren. Aber wenn was war, dann waren natürlich sehr viele Menschen dort. Es war ja auch durchmischt, nicht nur die Punkbands CHUZPE, DIE BÖSLINGE und PÖBEL haben gespielt, sondern auch die NUDELAUG, a Blues-Partie, der Rocker-Fritzl, der Luftballonverkäufer vom Stephansplatz, mit Rock’n’Roll, Elvis, wirklich gut. Und Harri Stojka, der hat dann immer um Mitternacht oder noch später gespielt, diese Abende sind ja von 21 Uhr bis vier Uhr in der Früh gegangen ...

Wo sonst habt ihr gespielt?
Es gab auch die Gassergasse, die Gaga oder das Konzert in Steinhof, wo wir in einem Zelt gespielt haben. Dort war ja die Psychiatrie, und man wusste nicht, wer jetzt Insass:innen und wer Besucher:innen sind. Es gab auch Konzerte im Metropol, einem Kulturzentrum aus dem Umfeld der ÖVP, der konservativen Partei. Da war sogar der ÖVP-Politiker Erhard Busek, dem war das dann aber zu steil, gerade wollte er sich noch imageträchtig mit Viech, dem Sänger von PÖBEL, fotografieren lassen, dann hat er aber gehört, was wir da so singen ... Ein Punk hat noch ins Foyer geschifft, dann ist auch die Polizei aufgetaucht ... Der Veranstalter wollte mir hinterher die Gage nicht zahlen, fast 3.000 Schilling, üppig im Vergleich zu heute. Das Problem war, dass die ÖVP das gekauft hat – als die „Blutrausch“-Compilation präsentiert wurde, war das noch nicht so. Die UK SUBS habe ich dort auch gesehen, NAZARETH ...

Eure Diskografie ist überschaubar ...
Damals gab es nur die EP, das war auch ein bissl blöd, das dritte Lied „Blede Leut“ hat Panza nicht gefallen, sonst wäre sie auf Panza Platte erschienen. So hat sie Ronald Fleischmann gemacht, der sowieso alles bezahlt hat ... Der hatte diese tollen Geschäfte, als Erster in Wien eine Badge-Maschine, der hat einen Riecher gehabt. Die Single haben wir im Tonstudio Reinhard aufgenommen. Bei einer Geburtstagsparty bin ich mit dem Musiker Bernhard Rabitsch ins Reden gekommen, der früher mal mit Falco gespielt hat, der meinte: Tonstudio Reinhard – der war unfähig! Vier Spuren, in einer Stunde waren alle drei Nummern eingespielt, dann gemischt ... Weil mich immer Menschen fragen, wie wir den super Sound hinbekommen haben – mir hat der nie gefallen. Mir gefällt nie eine Aufnahme, keine einzige, die ich gemacht habe. Mich wundert es, dass das so gut gefunden wird. Der Gitarrensound gefällt mir überhaupt nicht ...

Das ist vielleicht so ein „Romantizismus“ des Unbedarften. Der Inhalt, die Kraft der Musik überwindet den Klang. Viele meiner liebsten US-Hardcore-Singles klingen im Grunde scheiße.
Schon, von dem her ... Wir unterscheiden uns schon, heute hat jeder diesen ur-verzertten Sound, wir haben so einen klirrenden, clashenden ... Du fetzt mit der billigen SG-Gitarre um 2.000 Schilling eini, die hat keine guten Tonabnehmer, das Studio war scheiße. Aber es klingt frech, räudig, vielleicht „authentischer“ als die Musik heute, wo man alle Möglichkeiten hat. Wir hatten die nicht. Die LP „Demo 1980“, dass die so gut bewertet wurde, auch im Ox ... Die entstand mit einem Tape-Recorder, den hat Peter mitten in den Proberaum gestellt, der keine 16 Quadratmeter hatte. Alles live, Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug – mich wundert es selber, dass man alles so super hört! Wir haben das im November 1980 gemacht, Peter hat nur gesagt: Jetzt nehmen wir das einfach mal auf. Frech aufgenommen. Fertig. Als es 2000 die zweite Generation der Band gab, habe ich mir gedacht, irgendetwas brauche ich schon zum Verkaufen, als habe ich das Demo digitalisieren lassen und dann CDs gebrannt. Und irgendwann hat das der Elmar von Bachelor Records in die Hände bekommen, vor drei ,vier Jahren hat er sich bei mir gemeldet. Wir haben damals auch schon wieder Lieder geschrieben. Jetzt aktuell haben wir die Stücke von der CD-Single von 2023 und auch wieder vier Lieder vom Demo ins Live-Programm aufgenommen.

Interessant, dass das inhaltlich so gut ausgeht. Gibt es den Ehrgeiz, ein neues Album zu schreiben?
Es sind ja seltsame Zeiten ... die USA, die totalitären Entwicklungen in Europa, die Zensurbestrebungen. Ich sehe das schon auch im Sinne der Freiheit der Kunst, auch bei „Scheiss Kiaberei“, ich greife damit ja kein Individuum an, sondern eine Institution, stelle diese infrage ... Nein, ein solcher Ehrgeiz ist derzeit nicht vorhanden, auch weil ich nicht weiß, wie lange es mit uns noch weitergeht. Ich bin 62, der Bassist wird 61, der Schlagzeuger 66 ... Und es braucht ja auch immer eineinhalb Jahre, bis neue Songs greifen, alle alten Songs werden schreiend verlangt, es gibt schon auch neuere, die mittlerweile funktionieren ... aber bei ähnlich großen Bands wie SHAM 69 oder den UK SUBS spielen wir die Hits. Das Set fährt, die Menschen können mitgrölen, da kann jeder „Scheiss Kibarei“ und anderes mitsingen, sich austoben ... Es ist eine Art Sozialprojekt, die Menschen können ihren Frust rauslassen, eine gute Zeit haben, ohne sich in Konflikte zu stürzen.

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Diskografie
„Scheiss Kibarei/Odarn Aufschneidn/Blede Leut“ (7“, Self-Release, 1981) • „1979-2002“ (CD Comp, Self-Release, 2002) • „EP + Probe“ (CD Comp, Self-Release, 2002) • „Scheiss Polizeistaat!“ (CD Comp, Höhnie, 2003) • „Oaschpartie“ (CD Comp, Self-Release, 2005) • „Heat’s auf min Kriag, Krieg ist Mord!/Losst’s mi in Ruah!“, (CD, Self-Release, 2023) • „Demo 1980“, (LP, Bachelor, 2024)

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