KODDER

Foto© by Lord Canis

Die Hoffnung durchzuhalten

KODDER ist die neue Band um Friedemann Hinz, ehemals COR. Das Debütalbum „Da! So seid ihr!“ Ende April auf Weird Sounds Records und bietet „Rügencore“ vom Feinsten. Was das heißt, könnt ihr hier nachlesen. Ein Interview mit Friedemann (voc, gt), Stefanie (bs) und Arthur (dr) über Punk und Politik.

Wer sind KODDER und warum?

Friedemann: Ich singe, spiele Gitarre und bin schon seit fast 30 Jahren musikalisch unterwegs. Nachdem das mit COR vorbei war, war ich akustisch viel unterwegs, aber das ist eigentlich gar nicht mein Hauptmetier, auch wenn ich es sehr gerne bespiele. Mir hat da immer ein bisschen was gefehlt und so war mir klar, dass ich nach COR noch irgendwas anderes machen will. Schließlich hatte ich das große Glück, mit Stefanie und Arthur zwei Leute zu finden, die musikalisch in dieselbe Richtung gehen, in die ich auch wollte, und dann haben wir KODDER gegründet.
Arthur: Ich spiele Schlagzeug und mache bestimmt auch schon seit zwölf Jahren Musik und bin noch in anderen Bands aktiv. Zu KODDER bin ich gestoßen, weil Friedemann noch jemanden am Schlagzeug suchte.
Friedemann: Dein Vater hat sich gemeldet ...
Arthur: ... und daraufhin habe ich mich bei dir gemeldet, ja.
Friedemann: Das war ganz lustig. Ich hatte in Rostock eine Solo-Show gespielt und das Publikum gefragt, ob nicht irgendjemand einen Schlagzeuger kennt, der auch Bock hat zu touren, proben will und einem nicht auf den Sack geht. Da kam dann ein Herr in meinem Alter – ich bin 50 – auf mich zu und sprach von seinem Sohn. Und so kamen wir zusammen. Dann kam Stefanie dazu.
Stefanie: Ich spiele Bass und mache auch schon seit über 20 Jahren Musik im Punkrock-Bereich. Daher kannte ich auch COR und Friedemann und habe auf seine Annonce reagiert, mit der Friedemann nach neuen Musiker:innen gesucht hat. So haben wir uns gefunden.

KODDER ist also eine klassische Casting-Band?
Friedemann: Ohne Pinnwand-Aushang, aber mit Anzeige im Internet, ja. Man findet hier oben auf Rügen aber auch selten Leute. Wir sind hier nicht in Berlin oder Hamburg, wo an jeder Ecke einer ein Projekt anfängt. Ich hatte viele Anfragen, aber entweder wollten die Leute Geld, weil sie glaubten, dass COR als vermeintlich große Band viel Geld gemacht hätten, aber das war niemals so, und dass mit KODDER auch Geld zu machen sei. Ein paar Leute haben mir vom Typ her nicht zugesagt. Ich brauche Leute, die wirklich Bock haben, und das merkt man schnell. Die beiden hier tun jedenfalls auch nach einem Jahr immer noch so, als ob sie Bock haben.

Den Eindruck, dass ihr Bock habt, hatte ich nach dem Hören eurer ersten Single „Ihr kotzt mich an. Ich kotz mich aus“ auf jeden Fall. Wie ist die Resonanz darauf?
Friedemann: Ziemlich gut, soweit ich weiß. Intern habe ich viel Lob dafür bekommen. Die EP ist ausverkauft. Das ist immer ein ganz gutes Zeichen, wenn du noch keinen Ton live gespielt hast. Wir hatten ungefähr eine Auflage von 330 und die war schnell weg. Das war cool. Das hätte ich nicht erwartet. Ich bin bei dem Projekt ja eher skeptisch, aber der Rücklauf ist gut. So wie du es im Ox #178 beschrieben hast, ist es von allen Seiten gekommen. Bei dem Campino-Song gab es Theater, was von vornherein klar war. Grundsätzlich finden viele den Sound cool, weil er richtig grob ist. Darauf haben wir geachtet. Den Sound so aufzunehmen, wie wir spielen, ohne viel daran herumzufummeln. So kann Punk zu dritt aussehen. Wir haben uns zusammengepackt und unsere Kreation von Punk gespielt.

Hat sich der Herr Frege mal bei euch gemeldet?
Friedemann: Nein. Mich hat der Campino-Song persönlich sehr bewegt. Als junger Mann war ich Fan. „Ein kleines bisschen Horrorshow“ war mein Ding. Das hat mir viel bedeutet. Das hat mir mitgegeben, was es heißt, ein offener Mensch zu sein, sein Herz aufzumachen, seine Birne anzumachen und dann driftete das so auseinander. Anstoß für das Lied war schließlich der Prinz Charles-Besuch. Ein Freund hatte mir Fotos geschickt und ich dachte nur, das kann doch nicht sein. Warum muss der das machen? Als Punkrocker, auch wenn er Millionär ist, muss er sich doch nicht vor Charles und für das, wofür er steht, verbeugen, also wenn man ein weltoffener und demokratiefreundlicher Mensch ist. Ich war so wütend! So habe ich den Text zum Song geschrieben, der übrigens sehr gut von mir recherchiert ist. Dann habe ich meine Kollegen gefragt, wollt ihr dieses Lied, und sie haben ja gesagt.

Wahrscheinlich musste der Song auch einfach mal geschrieben werden, oder? Der Vorwurf, Campino habe Ideale verraten, zieht sich ja seit über 30 Jahren durch die Szene.
Friedemann: Ja. Ich weiß aber auch gar nicht, ob Campino den Punk verraten hat. Das war eine schmissige Zeile, deshalb habe ich die genommen. Was mich immer irritiert bei den ganzen Bands, nimm zum Beispiel DIE FANTASTISCHEN VIER, die immer mega sozialkritische gute Texte singen und die du dann in der Telekom-Werbung oder weiß der Geier wo siehst: Warum handeln die nicht danach? Die müssen doch alle so reich sein. Warum machen die das? Dieser Widerspruch bewegt mich.

Das Thema Ideale zieht sich auch wie ein roter Faden durch euer Debütalbum „Da! So seid ihr!“, das für den 25. April angekündigt ist. Was erwartet uns?
Stefanie: Geballer!
Arthur: Eike, unser Produzent, sprach häufig von einer Abrechnung.
Friedemann: Ich versuche es mal zu präzisieren. Für mich ist es eine Art von Punk, die ich spielen kann, weil ich erst seit vier oder fünf Jahren E-Gitarre spiele. Da bin ich einfach limitiert. Stefanie und Arthur sind da musikalisch weiter vor. Das ist die erste Grenze. Zweitens erschienen mir schon zu COR-Zeiten manche Platten hinterher zu kompliziert, zu zerdacht. Ich habe mir häufiger gedacht: Sag doch „scheiße“, wenn du es scheiße findest, was wir da machen. Also schon zu COR-Zeiten hatte ich die Idee für KODDER im Kopf. Ich wollte einfach eine Platte machen, die für mich Punk ist. Für mich ist „Da! So seid ihr! eine nicht überproduzierte, gute, knallige Platte, die wir da reingebolzt haben.
Arthur: Genau. Auch bei meinem Spiel kommt viel aus dem Bauch heraus, auch wenn ich mir natürlich so meine Gedanken mache, wie ich einen Song musikalisch tragen kann. Aber ich denke nicht über jeden Schlag nach, den ich setze.
Friedemann: Es ist vielleicht auch Bauchgefühlmusik, ja. Die Texte hatte ich, glaube ich, auch in zwei Tagen fertig. Die sind keine große Kunst. Dafür gibt es keinen Nobelpreis, aber das ist auch nicht unser Anspruch. Manchmal musst du etwas einfach aufschreiben und machen, ohne es noch groß zu verändern. Die Texte sind fast alle so, wie ich sie ursprünglich geschrieben habe, auf der Platte gelandet.

Ich habe durchaus den Eindruck, dass eure Texte durchdacht sind. Ein Thema, das euch besonders beschäftigt, ist der Zustand der Punk-Szene. Es geht um Ideale, um Doppelmoral, um vom Staat geförderte Gegenkultur, um Kommerzialisierung und fehlende Konsumkritik. Ist das ein generelles Phänomen oder eine randständige Entwicklung?
Stefanie: Ich würde das gar nicht so an der Szene festmachen. Ich finde, das sind gesamtgesellschaftliche Probleme.
Arthur: Das habe ich auch gerade gedacht. Du guckst halt erst mal in deinen Umkreis, also in der Szene und schaust dann weiter, gehst raus und betrachtest die Welt um dich herum.
Friedemann: Ich war mit COR nie so ein richtiger Bestandteil der Szene. Wir hatten immer mal wieder Ärger. Mal galten wir als zu männlich oder es hieß, „Freistil, Kampfstil, Lebensstil“ sei Nazi-Vokabular. Wir waren dabei – es gab immer Leute, die uns sehr geschätzt haben –, aber immer eher so am Rande. Die Szene ist immer ein Abbild der Gesellschaft. Was ich immer an der Gemeinschaft mit Menschen sehr gemocht habe, die Punkrock, Hardcore, Electro, Wave – in einem Wort: Subkultur – geliebt haben, war die Freiheit, das System zu kritisieren, neue Ideen zu haben, coole Wege zu gehen, empathisch zu sein, dabei Spaß zu haben. Das ist so mein Ding. Ich hatte mal gedacht, dass wir so die Welt verändern können. Das war vielleicht naiv, aber als ich mit 13, 14 Jahren noch in die Ost-Punk-Szene gerutscht war, glaubte ich, von uns kommen Ideen und Spirit für Veränderung – wir reißen das ganz Ding auseinander und bauen es neu zusammen. Das wird richtig geil. Na ja, jetzt bin ich 50 und denke mir, dass alles genauso geblieben ist, wie es nicht sein sollte. Ein paar Leute von damals sind groß geworden oder reich. Ein paar Leute haben resigniert und aufgegeben und wählen jetzt AfD oder erzählen Dünnschiss. Ein paar sind gestorben und ein paar Leute sind wie ich eben immer noch da und glauben immer noch daran. Manchmal bin ich total frustriert, fast deprimiert, frage mich, wo sind wir hingekommen? Insofern ist die Platte eine gesamtgesellschaftliche Betrachtung, wie zum Beispiel bei „Diener der Industrie“. Wir bilden diese Gesellschaft ab. Wir kritisieren die Industrie, weil sie die Welt zerstört. Das kritisieren viele Bands und doch produzieren wir alle ohne Ende Platten und Merch, fahren endlose Tour-Kilometer, fliegen für jedes Festival irgendwo hin. Wir machen die Welt doch auch kaputt. Wir kritisieren immer alle, nur uns selbst nicht. Ich hatte mal einen Gig mit FEINE SAHNE FISCHFILET in der Reitschule Bern, der hat mir so die Augen geöffnet. Ich stehe auf der Bühne und vor mir steht ein in Adidas, New Balance, Nike, Puma, North Face durchgestyletes Publikum. Nur Konsum und Scheiße. Da habe ich mich gefragt, ob es das ist, was wir früher wollten. Mir tut das weh. Wir als Szene sollten mehr tun als zu lamentieren, um damit unser Zeug zu verkaufen. Ich mache bestimmt auch Fehler, versuche aber, nach meinen Überzeugungen zu leben.

Stichwort Kommerzialisierung. Was denkt ihr über Institutionen der freien Szene, die aus öffentlichen Mitteln etwa Kulturfonds gefördert werden, um zum Beispiel linke Freiräume zu erhalten?
Friedemann: Bei Zentren, die zum Beispiel interkulturelle Jugendarbeit machen, die etwas für die Gesellschaft und die Menschen tun, da finde ich es total legitim, wenn das öffentlich gefördert wird. Das ist wichtig. Aber besetzte Jugendclubs zum Beispiel, wie wir sie früher auf Rügen hatten, da wäre ich nie auf die Idee gekommen, zur Bürgermeisterin zu laufen und um Geld zu bitten. Das lag uns total fern. Aber wir haben auch nichts für die Gesellschaft getan. Mit der wollten wir nichts zu tun haben. Für besetzte Freiräume brauche ich keine Förderanträge zu stellen. Meine Meinung.
Stefanie: Ich habe viele Jahre in einem Jugendclub gearbeitet, der auch finanziell gefördert wurde. Ich finde das prinzipiell gar nicht falsch, wenn Einrichtungen gefördert werden, die demokratischen Werten nicht widersprechen. Ich habe was dagegen, wenn man sich für eine Förderung verkaufen muss. Viele soziokulturelle Zentren und AJZs gehen kaputt, weil sie neuen politischen Förderkriterien nicht mehr genügen und die Kulturetats zu Lasten der Jugend- und Bildungsarbeit gekürzt werden. Ohne finanzielle Förderung aus öffentlichen Kassen geht es heute kaum noch. Das war noch vor 20 Jahren anders. Du musst zum Beispiel Hauptamtlichkeit bezahlen können, weil nicht alles im Ehrenamt geht.
Friedemann: Was ich den Leuten auch schon früher immer gepredigt habe: Übernehmt ein Ehrenamt in euren Clubs, engagiert euch dort, um den Laden aufrechtzuerhalten, denn es wird der Tag kommen, wo euch die Mittel gestrichen werden. Jetzt ist es soweit. Die AfD wird im Osten nur noch „deutsches Kulturgut“ fördern, wo sie Einfluss hat. Jetzt, befürchte ich, wird es zu einem großen Club-Sterben kommen. Das gilt auch für andere Regionen der Republik, wo CDU und CSU das Sagen haben. Es ist aber auch Teil des Problems der Clubs, dass viele Bands zu hohe Gagen fordern und absurde Ansprüche in ihren Ridern stellen. Was soll das? Viele Bands können ganz gut von den Clubs, den Gagen dort leben und haben sich daran gemästet. Meine Meinung.

Kommen wir noch einmal zum Album. Welche Themen haben euch beim Songwriting noch bewegt? Würdet ihr mir zustimmen, dass Korrumpierbarkeit als deutsche Lebensart das Grundthema eurer Platte darstellt?
Friedemann: Das trifft es ganz gut. Ich bin geladen. Ich dachte ja, mit dem Älterwerden kommt die Altersweisheit statt der Wut. Ich habe auch immer wieder versucht, nicht wütend zu sein. Aber es funktioniert nicht. Es läuft so viel verkehrt. Daher auch der Titel unserer EP. Die Texte berühren alles, was uns stinkt. Ich könnte manchmal heulen vor Wut. Ich bin auch erschrocken darüber, in was für absurden Zuständen wir leben. Was für absurde Gestalten diese Welt führen und als Helden angesehen und beklatscht werden. Und Korrumpierbarkeit werfen die Leute dann immer denen da oben vor, dabei sind sie doch genauso korrumpierbar. Das ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen und Problem.
Arthur: Das war auch meine Motivation, an der Platte zu arbeiten. Die Texte transportieren Dinge aus dem Bauch, die sonst meist keiner sagt. Friedemann hat so schöne Texte geschrieben und die Probleme in Worte gefasst, die ich nicht formulieren könnte. Aber ich bin genauso wütend. KODDER sind mein Ventil für diese Wut.
Friedemann: Stefanie und ich unterhalten uns auf gemeinsamen Fahrten immer viel und da merke ich, wir teilen diese Wut. Die beiden hätten wahrscheinlich dieselben Texte geschrieben, nur in anderen Worten. Unsere Texte sind eine Bandaussage, keine Einzelmeinung.
Stefanie: Unterschreiben können wir das auf jeden Fall alle. „Da! So seid ihr!“ ist aber wahrscheinlich der einzige Text, auf den ich ein wenig Einfluss hatte, weil ich den Titel auf dem Klappentext eines Science-Fiction-Romans gefunden habe. Menschen, die das Leben satthaben, lassen sich in dem Buch als Selbstmordattentäter rekrutieren und ausbilden. Das schien uns ein nicht ganz unrealistisches Szenario. Friedemann und ich müssen immer wieder feststellen, dass Sachen passieren, die wir noch vor 20 Jahren für unmöglich gehalten haben.

Dass wir allein in eine Situation kommen, wo linksradikal sein bedeutet, das Grundgesetz zu verteidigen, das hätte ich vor 15 Jahren auch noch nicht geglaubt.
Friedemann: Ich, der ich aussehe wie ein Strolch, wir sind die „konservativen“ Leute. So hätte ich das früher mal beschrieben. Das merke ich zum Beispiel auf Elternabenden. Achtsam sein zum Bespiel. Seine Mitmenschen nicht einfach zu beleidigen. Das ist heute nicht mehr so üblich. Ich bin ein Verteidiger solcher Werte und Moral ... und des Grundgesetzes. Das ist doch wirklich absurd.
Stefanie: Mich erschreckt, dass dieser Alltagsfaschismus wieder so salonfähig geworden ist. Das haut mich um. Man traut sich wieder, Fascho zu sein. Ein kleines Beispiel: Ich habe heute in einer 4. Klasse unterrichtet und ein Schüler hat einen AfD-Flyer rumgereicht, als sei das völlig normal. Ich habe Kinder vor mir sitzen, die die Werte der AfD verteidigen ... und trotzdem versuche ich, diese Kinder dahingehend zu erziehen, kritisch, offen und liberal zu denken.
Friedmann: Ich habe großen Respekt vor allen Lehrer:innen für ihre Arbeit. Und es ist total wichtig, ins Handeln zu kommen, nicht nur zu Quatschen. Als Linker in die örtlichen bürgerlichen Strukturen zu gehen, um der AfD entgegenzuwirken, ist vielleicht nicht cool, aber wichtig.
Stefanie: Jeder kann sich in seinem Umfeld engagieren. Aber die Menschen sind bequem und konsumgeil geworden. Wie sollen wir Kindern ein Beispiel für unsere Werte sein, wenn wir sie selbst nicht mehr leben?
Friedemann: Wir müssen nicht immer die großen Räder drehen, um etwas zu bewegen. Es sind die kleinen Räder. Wie gehe ich mit meinen Kindern um zum Beispiel.
Arthur: Verhalten und Haltung im Alltag, die ich meinen Mitmenschen vorlebe, das ist wichtig.

Ihr seid viel unterwegs. Tour. Wohin geht die Reise?
Friedemann: Es ist nicht ganz einfach, überall zu spielen. Wir sind DIY und buchen selbst. Es werden coole Konzerte und ein paar Festivals sind auch dabei. Stefanie steht voll im Arbeitsleben, das macht es etwas komplizierter, und auch wir anderen arbeiten, aber wir sind bereit. Wir spielen 25 oder 30 Konzerte. Die ballern wir durch und spielen nächstes Jahr bestimmt noch mehr, auch in der Schweiz und in Österreich. Aber jetzt gucken wir erst mal, ob es mit uns Dreien auf Tour klappt. Eine Tour ist immer auch eine Grenzerfahrung. Nicht dass wir uns nach zwei Tagen die Köpfe einschlagen.

Sind noch andere Aktivitäten geplant?
Friedemann: Es wird noch ein 7“ mit COR-Songs geben, die hatten wir im Januar live im Studio eingespielt und die Platte wird nur auf der Tour verkauft werden. Überhaupt werden wir ein paar alte COR-Songs, die einfach schön sind und mir viel bedeuten, live spielen, wenn Stefanie und Arthur mögen. Ein paar Videos produzieren wir auch noch vor der Veröffentlichung des Albums. Ich habe immer Pläne. Ich hoffe, wir halten durch.

Anzeige