© by MartinNach über 20 Jahren ihres Bestehens bringen LA DISPUTE ihr fünftes Album auf Epitaph heraus, wo 2019 bereits der Vorgänger „Panorama“ erschien. Hielten sie sich musikalisch damals eher reduziert im Hintergrund, so geht es auf „No One Was Driving The Car“ umso straighter zur Sache, ohne dass die langen, emotionalen und ruhigen Geschichten fehlen. Ich befragte den sehr nachdenklichen, reflektierten und sympathischen Sänger Jordan Dreyer zum neuen Album.
Ich habe euch bei der Jubiläumstour zu „Wildlife“ in München live gesehen. Euer Auftritt war mit einer „Low risk“-Lightshow angekündigt. Ich fand sie dann sehr angenehm. Welchen Hintergrund hatte das?
Wir versuchen, unsere Konzerte so inklusiv wie möglich zu gestalten. Menschen mit Fotosensibilität und Epilepsie bleiben oft außen vor. Wir haben also nach Möglichkeiten gesucht, blinde Flecken zu füllen und herauszufinden, wie wir unsere Live-Shows zu einem sicheren Ort für alle machen können. Und in den USA gab es eine Organisation, die sich mit der Fotosensibilität bei Live-Auftritten beschäftigte. Wir arbeiteten eine Zeit lang mit ihnen zusammen und begannen dann, es bei allen Shows umzusetzen, um sicherzustellen, dass die Leute wissen, dass sie kommen können, wenn sie unter Fotosensibilität leiden. Ich habe das Gefühl, dass die meisten Betroffenen nicht darüber sprechen möchten. Wir hatten aber das Privileg, Menschen zu treffen, die das Bewusstsein für dieses Thema schärfen wollten. Es ist eine einfache Sache, die man tun kann.
Könnt ihr von der Musik leben? Auch wenn ihr immer populärer wurdet und wahrscheinlich mehr Hörer habt, verdient ihr wahrscheinlich durch die Musik weniger, da das Streaming fast nichts einbringt. Und zudem stellt ihr euren ganzen Backkatalog auf Bandcamp kostenlos ein.
Wir sind in einer Zeit groß geworden, in der sich die Branche und die Art, wie die Menschen Medien konsumieren, stark verändert haben. Wir haben erst 2006 angefangen, Musik zu machen und kurz danach auf Tournee zu gehen, und haben daraus während des Übergangs von physischen zu digitalen Käufen und Streaming eine finanziell tragfähige Karriere gemacht. Es ist sicherlich wesentlich schwieriger für Bands heute, als es im Vor-Streaming-Zeitalter war. Es gibt Vor- und Nachteile, ganz klar. Durch die einfachere Zugänglichkeit hast du die Möglichkeit, mehr Leute an verschiedenen Orten zu erreichen. Und es ist ja hilfreich, wenn die eigene Musik für jeden zugänglich ist. Die Vergütungsstruktur benachteiligt die Künstler natürlich. Und ich glaube, es ist sogar noch verrückter, dass es Unternehmen gibt, die Milliarden und Abermilliarden von Dollar mit kostenloser Arbeit verdienen, um eine App und eine Website zu hosten, die Musik gewinnbringend verwertet. Es ist auch auf ethischer Ebene eine Herausforderung und man muss seine Rolle in diesem System manchmal überdenken. Aber ich denke, wir haben über die Jahre hinweg ziemlich solide finanzielle Entscheidungen getroffen, um unsere wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern. Wir haben so viele Einnahmen wie möglich generiert und sie über die Jahre in eine Struktur gelenkt, die gut genug funktioniert, damit jeder in der Band damit sein Brot verdienen kann. Es kann hart sein – und Corona war hart. Mit Auftritten und Tourneen verdienen Bands heutzutage den Großteil ihres Geldes. Und diese Möglichkeit fiel für eine gewisse Zeit aus, was alle in eine schwierige Lage gebracht und der Industrie als Ganzes viel Schaden zugefügt hat, nicht nur den Bands und Künstlern, sondern auch den Veranstaltungsorten und so weiter. Ich würde lügen, wenn ich der Meinung wäre, dass den Bands bessere Tage bevorstünden. Ich vermute, dass es wie in den meisten kreativen Bereichen läuft und wir in Zukunft eine weitere Konsolidierung an der Spitze erleben werden, durch die Unternehmen, die Live-Tourneen monopolisieren, und denen, die das Streaming kontrollieren. Ich hoffe, dass es einen Weg gibt, wirksame Alternativen zu schaffen, so dass Künstler ein wenig finanzielle Kontrolle über das, was sie tun, zurückzugewinnen.
In einem Interview habe ich die Vorgaben von Majorlabels im deutschen „Rap“, der mittlerweile der neue Pop ist und 95% der Top 100 belegt, mitbekommen. Ein Song muss mindestens 30 Sekunden gehört werden, um die 2:30 Minuten lang sein und dazu sollte man gleich mit dem Refrain einsteigen und/oder mit einem interessanten, rhythmischen Trap-Shit anfangen. Gibt euch euer Label ähnliche „Tipps“?
Nein. Das war niemals Thema, auch wenn das bestimmt bei manchem in der Subkultur auch verlangt wird in Zeiten, in denen kurze Clips auf TikTok ziehen müssen. Wir sind mit unserer Musik ja inzwischen auch etabliert. Die Labels haben uns ja gerade wegen dieser Musik gesignt. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, wie wir klingen würden, würden wir versuchen, einen „zugänglicheren“ Sound zu machen. Das klappt nicht bei Songs, die acht Minuten dauern, tausend Wörter enthalten und wo jede Zeile und jeder Ton eine bestimmte Intention verfolgt. Was uns als Band ausmacht, ist, dass wir ein Ziel vor Augen haben und uns in der Umsetzung aber keine Grenzen setzen. Bei jedem Album haben wir ein bestimmtes Konzept, eine bestimmte Richtung im Kopf. Die Frage ist dann, wie ich es schaffe, das, was ich vorhabe, textlich rüberzubringen in dem Platz, den ich habe. Wir limitieren uns da nicht. Wir bauen unsere Songs sehr bewusst auf und denken darüber nach, worum es jeweils genau geht, und schauen dann, wie das auf Platte rüberkommt.
Ihr erzählt Kurzgeschichten und habt in den Songs keine Struktur wie ein sich wiederholender Refrain. Eure Fans singen die Texte, also die Kurzgeschichten, reihenweise mit, ähnlich wie bei DEFEATER. Kannst du dir erklären, wie das geht?
Wir, und ich denke auch DEFATER, werden in gewisser Weise von der gleichen Kraft angezogen und motiviert. Beim Schreiben in diesen Erzählstrukturen wollen wir die Entwicklung einer Figur berücksichtigen. Ich glaube, was die Leute oft mit unserer Musik verbinden, ist die Reflexion ihrer eigenen Gespräche über ihr eigenes Befinden in ihrem eigenen Versuch, die Welt um sie herum zu erfahren. Dafür ist es nicht nötig, Parts mit Hooks oder Singalongs zu schreiben. Ich denke, viele Menschen finden sich in Songs wieder, die aus dem Leben erzählen, und hören sie immer wieder. Es kommt eher so zustande, als wenn man die einzelnen Wörter lernen würde.
Wie kannst du dir Zeile um Zeile merken?
Haha, ich vergesse manchmal sie auch etwas in der Live-Situation. Das meiste lernst du natürlich beim Schreiben – ich bin sehr detailversessen, was die Anordnung der Wörter anbelangt, und so höre ich mir wieder und wieder kleine Abschnitte eines Songs an, bis der Part bestmöglich passt. Und wenn wir live spielen, schaltet sich der Autopilot ein, jedenfalls öfter, als dass er es nicht tut. Du denkst in dem Moment einfach nicht nach, wie der Text lautet, er sitzt einfach. Es gibt aber auch Zeiten, in denen ich zu sehr darüber nachdenke, was ich mache, und dann ist es ziemlich schwer, meinen Platz wieder zu finden. Und es gibt auch Zeiten, in denen ich mir vor einer Tour bei meiner eigenen Band noch mal genau hinhören muss, um sicherzugehen, dass ich alle meine Texte kenne. Das ist so ähnlich wie das Auswendiglernen einer Rolle bei einem Theaterstück. Und manchmal frage ich mich: Warum zum Teufel habe ich so viel geschrieben?
Woher kommt der Albumtitel „No One Was Driving The Car“?
Der Titel stammt aus einem Artikel, den ich zufällig auf einer lokalen Nachrichten-Website gesehen habe. In der Geschichte ging es um ein selbstfahrendes Auto, um einen Tesla, der verunglückt war und seine beiden Insassen auf dem Rücksitz getötet hatte. In dem Pressebericht wurde die Polizei zitiert, die sagte, dass niemand das Auto gefahren habe. Ich habe in den letzten Jahren viel Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, wie viel Kontrolle wir haben über das eigene Leben. Es fühlte sich wie eine ziemlich treffende Metapher für die gegenwärtige Realität an, wie unbeständig die Dinge heute sind oder zumindest wie sichtbar unbeständig sie in den letzten Jahren geworden sind. Ich habe viel darüber nachgedacht, wie wir Mittel finden, um Kontrolle über unser Leben zu erlangen oder ihr Fehlen zu erklären, sei es der Glaube an einen Gott oder eine Verschwörungserzählung oder die Überzeugung, dass Menschen, die technologisch innovativ sind, in gewisser Weise intellektuell über uns stehen. Und ob wir in der Lage sind, uns positiv zu verändern, während in Wirklichkeit nur sehr wenige der Menschen, die für uns Entscheidungen treffen, seien es Politiker oder Tech-CEOs, wirklich unsere besten Absichten im Sinn haben oder zumindest glauben, dass sie das tun. Wobei sie aber nicht die langfristigen Auswirkungen bedenken, was uns letztendlich wieder daran erinnert, dass es vielleicht niemanden gibt, der die Kontrolle hat. Und dass wir im Endeffekt vielleicht alle größtenteils Kräften unterworfen sind, die jenseits unseres eigenen individuellen Willens und Handelns liegen.
„No One Was Driving The Car“ ist ein Konzeptalbum, das von dem 2017 entstandenen Film „First Reformed“ von Paul Schrader inspiriert ist, in dem es um einen ehemaligen Militärpriester geht, der eine kleine Kirchengemeinde im Staat New York betreut. Ich habe ihn mir bewusst erst angesehen, nachdem ich die Songs inklusive der Texte durch hatte. Es ist eine interessante Umsetzung – und wie ich festgestellt habe, funktionieren die Songs auch allein. War das Schreiben einfacher, da du in dem Fall schon Bilder dazu gesehen hast?
Ja. Ich muss eine größere Geschichte haben, auf die ich hinarbeite. Es gibt meist eine Phase zwischen zwei Platten, in der ich nicht ganz sicher bin, worüber ich schreiben will. Ich beschäftige mich dann mit einzelnen Geschichten oder Kunstwerken, Filmen, Musik, Büchern, was auch immer. Und an einem bestimmten Punkt, wenn ich genug von diesen Informationen gesammelt habe, wird mir klar, warum diese Dinge für mich relevant sind. Und das hilft mir wirklich, eine Platte zu schreiben. Es ist viel einfacher für uns, wenn wir eine vollständige, zumindest grobe Vorstellung davon haben, wie es weitergehen soll. Wir sind sehr darauf bedacht, wie wir uns vom Anfang zum Ende von etwas bewegen und wie sich die dynamischen Bögen abspielen und wo die Tief- und wo die Höhepunkte sind. Es ist sehr hilfreich für uns, wenn wir es vorher visuell sehen können, um zu wissen, worauf wir hinarbeiten müssen. Die meisten Platten, die wir gemacht haben, sind so entstanden, dass wir einfach ein Konzept vorgeschlagen haben. Normalerweise finden wir dann ein anderes Medium, auf das wir uns beziehen, sei es ein Roman oder ein Buch mit Kurzgeschichten oder in diesem Fall ein Film. Wir wussten, dass wir etwas im Bereich Film machen wollten, so viel wie möglich mit Musik und nicht mit visueller Begleitung. Aber gerade dieser Film fühlte sich wirklich gut an. Ich liebe die Arbeit des Regisseurs Paul Schrader, er stammt aus der gleichen Stadt in Michigan wie wir. Und in dieser Hinsicht habe ich mich immer auf einer etwas tieferen Ebene mit ihm verbunden gefühlt, indem ich mich auf sein Werk eingelassen habe. Dieser Film schien mir besonders relevant für das, worüber ich nachgedacht habe und womit wir alle im Zeitalter von Klimakatastrophe, politischer Instabilität und ungezügeltem Kapitalismus konfrontiert sind. Der Film hat mich in vielerlei Hinsicht angesprochen, wie schon lange keiner mehr. Und es war hilfreich, damit eine Art Struktur zu haben, um die herum ich meine eigene Version der Geschichte aufbauen konnte.
Deine Text sind sehr anschaulich. Bei „Sibling fistfight at mom’s fiftieth / The un-sound“, sehe ich mich mitten im Garten stehen und die anwesende Gesellschaft beobachten.
Das ist die Idee, dass man das Gefühl hat, sich in dem Raum zu befinden, in dem der Song spielt. Und ich will unbedingt herausfinden, wie ich das am besten erreichen kann. Ein großer Teil ist auch meinen Bandkollegen zu verdanken, die einfach außergewöhnlich gut darin sind, eine Idee aufzugreifen und sie auf interessante Weise zum Leben zu erwecken.
Am Anfang wird man ziemlich überrascht: mit dem ersten Song „I shaved my head“ wird gleich mal die Tür eingetreten. Ich habe eure Gitarren noch nie so rough wahrgenommen wie auf diesem Album.
Ja, auf jeden Fall. Das ist ein Song, den wir ziemlich früh geschrieben haben. Er hat wirklich den Ton getroffen, nach dem wir gesucht haben, um unser inneres Chaos zu beschreiben. Er sollte vermitteln, dass man um seine Identität kämpft und Krisen durchlebt, und das gleich zu Beginn des Albums – mit diesem spezifischen Gesang, den passenden Drums und dem düsteren Basston. Dieses Mal wollten wir die Platte wirklich auf eine andere Art beginnen. Es gab schon früh Gespräche, ob wir mit dem Song, den wir kürzlich veröffentlicht haben, „Environmental catastrophe film“, beginnen sollen, der einen weiten Spannungsbogen hat. Aber im Laufe des Prozesses wurde uns klar, dass wir diesen Ansatz schon früher verfolgt hatten und dass es sich für dieses spezielle Werk besser anfühlte, einfach loszulegen und dem Ganzen diese kinetische Energie zu geben. Wir haben das nicht nur im ersten Song, sondern in den ersten drei umgesetzt, um wirklich von Anfang an ein rasantes Tempo vorzulegen.
Ähnlich hart geht es tatsächlich im zweiten Lied weiter, „Man with hands and ankles bound“. Der Bass ist dieses Mal auch ziemlich im Vordergrund. Die Gitarre ist auch recht chaotisch.
Ja. Und auch dieser Sound war eher dem Zufall geschuldet. Wir lesen eine Menge und fangen mit einer vollständigen Idee an, und dann habe ich jeden einzelnen Teil des Songs, über den ich sprechen möchte, meist schon ziemlich früh vor Augen. Ich hatte dieses Bild von jemandem, der über Nacht eine persönliche Krise durchmacht, ein existenzielles Gespräch mit sich selbst führt und sich im Badezimmer in einer Art Panik den Kopf rasiert, um eine Pause von der Monotonie zu erzwingen, in der er sich befindet. Und das habe ich allen vorgeschlagen. Und es ist bemerkenswert, wie gut sie verstehen, was ich quasi in meinem Kopf höre oder was ich in Bezug auf die Texte fühle, denn damit fangen wir normalerweise an. Und das einfach in etwas zu übersetzen, das sofort losgeht. Aber es ist auch nie genau so, wie ich es mir vorstelle, weil sie sehr unterschiedliche Menschen sind und sie die Instrumente spielen, nicht ich. Vielleicht geht es dann auch in eine etwas andere Richtung. Das hat den Grundton für die ganze Platte vorgegeben und den Prozess wirklich total aufregend und fesselnd gemacht, so wie es bei einigen anderen Platten in der Vergangenheit nicht von Anfang an war. Das hier ist einfach aus uns herausgekommen – wir haben so viele Momente der Offenbarung erlebt wie seit langem nicht. Momente, in denen du Musik schreibst und denkst: Oh verdammt, das ist es!
Im Info steht, dass du glaubst, fast dein ganzes Leben in der Midlife-Crisis zu stecken.
Ich habe mit der Autorin, die die Bio geschrieben hat, darüber gescherzt, dass ich mich zum ersten Mal wie in einer Midlife-Crisis fühlte. Und das wurde wahrscheinlich durch den Lockdown wegen Corona und durch die starke Veränderung der politischen und gesellschaftlichen Landschaft ausgelöst. Als ich ihr das sagte, meinte sie: „Du kommst mir vor wie jemand, der schon immer in einer Midlife-Crisis steckte.“ Ich kann auch verstehen, wie andere diesen Schluss ziehen. Ich war schon immer fasziniert davon, mich selbst in dieser Welt zu verstehen und zu beobachten, was mit den anderen Menschen geschieht. Meistens haben mich die großen Themen angezogen, die Frage nach Leben und Tod, der Glaube an die Liebe und all diese Dinge – die großen universellen Konzepte. Ich glaube, die Leute versuchen, sich von bestimmten Dingen fernzuhalten, weil sie sich vielleicht zu gewöhnlich fühlen. Oder sie fühlen sich besser gerüstet, um über ihre eigenen Gefühle zu sprechen als über das, was anderen Menschen passiert. Ich glaube, ich war schon immer auf der Suche nach Entwicklungsmöglichkeiten und habe immer versucht, die menschliche Situation zu verstehen. Ich bin mir nicht ganz sicher, woher es kommt, vielleicht daher, dass ich religiös erzogen wurde und mich sehr früh entschieden habe, nicht religiös zu sein. Und ich versuche, die Tatsache meines Lebens und die Unmöglichkeit meines Todes zu verstehen, die Traumaerfahrungen und die Erfahrungen der Menschen um mich herum. Es ist schwer für mich, das alles nicht zu sehen. Die Gewalt des Lebens ist unglaublich sichtbar und wir alle haben Zugang zu so vielen Informationen, sehen extreme Freude und extremes Leid. Das ist ziemlich faszinierend. Also nein, ich fühle mich nicht wie ein Mensch in der Krise. Ich glaube, ich habe ein ziemlich gutes Verhältnis dazu. Es klingt vielleicht nihilistisch, wenn ich das so sage, ist es aber nicht. Ich bin nicht nur verzweifelt, ich sehe auch viel Hoffnung, und ich glaube, wenn ich Geschichten erzähle und versuche, die Menschen besser zu verstehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, dann wird die Welt ein bisschen hoffnungsvoller und ein bisschen weniger furchterregend.
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