Robert „Robban“ Eriksson

Foto© by Robert Eriksson

Der Archivar

Als ich hörte, das Robert „Robban“ Eriksson so was wie der Archivar bei den HELLACOPTERS ist, fand ich das interessant, denn es wird selten darüber gesprochen, wie Bands eigentlich ihre „Bibliothek“ verwalten, und einige Bands kümmern sich auch gar nicht darum. Also rief ich Robban an und ließ es mir erklären.

Wie kam es dazu, dass du der Band-Archivar wurdest?

Ich habe mit zwölf Jahren angefangen, Platten zu sammeln. Ich stand damals auf Bands wie IRON MAIDEN und METALLICA. Und ich fing an, all die 12-Zoll-Platten, die 7“-Singles, die Picture Discs zu kaufen. Ich habe mir Katalognummern und all so was angesehen, habe mich intensiv mit der Materie beschäftigt. Und als ich dann 1994 anfing, bei den HELLACOPTERS zu spielen, habe ich, als wir die erste 7“ „Killing Alan“ machten, gedacht, ich werde zwei Exemplare davon nehmen: eine, die ich abspielen kann, und eine, die ich archivieren kann. Um eine Erinnerung zu haben, wenn ich, keine Ahnung, siebzig bin oder so. Und ich habe damit einfach weitergemacht. Als das „Supershitty ...“-Album kam, das erste Album, habe ich auch zwei Kopien davon aufgehoben, und so weiter. Und wann immer ein Label farbiges Vinyl gemacht hat, habe ich es mir besorgt. Heutzutage dreht sich alles um farbiges Vinyl und es ist fast schwer, den Überblick zu behalten. Aber in den 1990ern war Vinyl nicht im Fokus, die CD war das Ding, aber da ich mit Vinyl aufgewachsen bin, mochte ich das lieber. Ich habe angefangen, alles Zeug aufzubewahren. Wenn wir unterwegs waren, habe ich aus Magazinen Reviews und Kritiken von Live-Shows ausgeschnitten und in einer großen Schachtel aufbewahrt. Ich habe so ziemlich alles gesammelt, was ich in die Finger bekam.

Wie schwierig war und ist es – damals wie heute – an all die Sachen ranzukommen? Früher war es noch möglich, sich für kleines Geld Sachen aus den USA schicken zu lassen, heute kostet der Versand einer LP aus den USA nach Europa 25 Dollar, da sind die Leute etwas zögerlicher ...
Unser Lanbel Nuclear Blast schickt uns alles in einer Lieferung. Ich glaube, wir bekommen je zwei Exemplare. Wenn wir 400 Alben haben wollen, müssen wir die kaufen. Also versuchen wir, es auf ein Minimum zu beschränken, auf ein oder zwei Exemplare pro Person. Meinen Freunden kann ich da nichts mehr schenken. Also müssen sie losgehen und es kaufen. Und es ist nicht so, dass es in den USA eine andere Version gibt. Vor 20 Jahren war das noch ein bisschen anders. Wir hatten „Grande Rock“ an Sub Pop in den USA lizenziert. Sub Pop hatten also ihre eigene Version des Albums, vielleicht mit ein oder zwei Bonustracks oder so, und die Japan-Pressung hatte wieder einen anderen Bonustrack. Die Labels haben uns dann ein oder zwei Kopien pro Exemplar zugeschickt. Der Versand war nicht so schlimm wie heutzutage, und es wird wahrscheinlich noch teurer werden, wenn Trump das Sagen hat. Es ist ja jetzt schon schwer, dort auf Tour zu gehen wegen all der Kosten.

Früher gab es kein Discogs, jetzt ist die Seite der Goldstandard, wenn es ums Plattensammeln geht. Überprüfst du bei Discogs, was Leute über eure Releases schreiben, die vielleicht noch mehr wissen über die HELLACOPTERS als du selbst?
Ich schaue bei Discogs nach, aber nicht so sehr bei unseren eigenen Sachen. Hauptsächlich bin da unterwegs, weil ich immer noch eine Menge Platten kaufe. Ich habe zuletzt das neue RED KROSS-Album gekauft, das neue Jack White-Album, und da wollte ich nachsehen, welche verschiedenen Versionen es gibt, etwa eine Version für Indie-Plattenläden. Dann versuche ich, die zu bekommen. Aber ich kann nichts mehr in den USA kaufen. Das letzte Mal, als ich ein Album aus Amerika gekauft habe, war es das erste STOOGES-Album im John Cale-Mix auf einem kleinen Plattenlabel. Es war unmöglich, das in Europa zu bekommen, aber ich wollte es haben, also kaufte ich es und dachte nicht wirklich über Zoll, Einfuhrsteuer und Versand nach. Am Ende kostete die Platte mich um die 80 Euro. Das mache ich nicht noch einmal.

Bei Discogs gibt es alle möglichen Klugscheißer, die entweder etwas über Pressungen und Nummern und Ätzungen wissen oder zumindest behaupten, etwas zu wissen. Wissen sie mehr über die Veröffentlichungen der HELLACOPTERS als ihr, greifst du da mit Kommentaren ein?
Ich würde sagen, dass ich mehr weiß als Discogs bis vielleicht 2008, denn bis 2008 hatten wir eine Homepage unter hellacopters.com, und wir hatten diese Seite um die Jahrtausendwende gestartet. Wir wollten da eine Diskografie haben, die sehr genau ist, also haben wir versucht, sie sehr detailliert zu halten: Erste Auflage 500 Stück, zweite Auflage in grünem Vinyl, und so weiter. Irgendwann hatten wir diese Homepage nicht mehr, immerhin haben wir aber all die Daten gespeichert. Es gibt alle möglichen Internet-Zeitmaschinen, da kann man sich das noch anschauen. Ich denke, Discogs hat eine Menge Informationen von dort. Aber es gibt auch alle möglichen verschiedenen Compilations und solche Sachen, die irgendwo erschienen sind und die ich selbst nicht habe. Also kann ich dazu nicht wirklich etwas sagen.

Du hast erwähnt, dass du auch Artikel sammelst. Was ist mit Postern, T-Shirts und so weiter?
Ja, die habe ich auch. Ich habe jedes Mal, wenn wir auf Tour gingen und ein neues Tour-Shirt oder ein neues Design hatten, eines aufgehoben und es hier in meinem Lagerraum in eine Box gepackt. Die Kisten sind gefüllt mit allen möglichen Sachen, von Aufklebern über T-Shirts bis hin zu Postern, Flyern, Pins, Feuerzeugen, Aschenbechern, was auch immer. Es ist ein Haufen Zeug.

Gibt es eine Person in deinem Leben, die sich darüber beschwert, dass du dieses Zeug hortest?
Ich teile den Raum mit meiner Familie. Wir haben da also auch noch andere Sachen stehen. Die Hälfte des Platzes nimmt der HELLACOPTERS-Kram ein. Es ist ein angemieteter Kellerraum, ich habe das nicht in der Wohnung.

Kennst du andere Bands und andere Musiker, die das für ihre Band machen?
Ich denke, jeder weiß, dass Gene Simmons von KISS der Archivar von denen ist, und ich glaube, sie haben so etwas wie ein Museum in Las Vegas oder so, wo sie all ihre alten Kostüme aufbewahren, das ist wahrscheinlich so etwas wie ein Lagerhaus, weil sie Tonnen von Zeug haben. Unsere Band ist im Vergleich dazu sehr klein. Ich erinnere mich, als wir 1995 anfingen zu spielen, war unsere erste Show mit den NOMADS. Und ich habe mit Jocke, dem Schlagzeuger, gesprochen. Und er meinte, ich sollte versuchen, alle Auftritte, die wir machen, aufzuschreiben. Er sagte: „Das ist nur ein Tipp, aber schreib alle deine Auftritte auf, denn in zehn Jahren, wenn es euch da noch gibt, wird es schön sein, zu wissen, wo du überall gewesen bist.“ Also habe ich damit angefangen. Und so landete auch das auf unserer Homepage. Jeder weiß, dass die RAMONES dasselbe gemacht haben, dass die alles aufgeschrieben haben, Johnny Ramone war da sehr engagiert. Vielleicht war er der Archivar seiner Band, ich weiß es nicht, aber zumindest hat er die Gigs alle festgehalten. Und so habe ich angefangen, Platten, Poster und T-Shirts aufzubewahren. Ich weiß nicht, ob Hobby das richtige Wort dafür ist, aber ich dachte einfach, es wäre eine gute Sache.

Und das Zeug liegt jetzt einfach im Keller oder habt ihr damit was vor? Kommt das eines Tages ins noch zu gründende „Stockholm Rock Music Museum“?
Wir haben etwas davon im Film „I’m in the Band“ gezeigt, den wir vor ein paar Jahren gemacht haben und der bisher nur im schwedischen Fernsehen lief. Sie haben ein bisschen von dem Zeug gefilmt. Und wir haben zum 20. Geburtstag oder so eine große Wand mit Flyern und Postern und allerlei Erinnerungsstücken dekoriert, als wir im Debaser in Stockholm gespielt haben. Man könnte natürlich auch regelmäßig was auf Facebook und Instagram posten, manche Bands machen ja so was wie den „Throwback Thursday“ oder so, aber wir haben das noch nie gemacht. Magazine wie das Mojo machen solche Sachen über die BEATLES und Bob Dylan, schreiben auf, was die an diesem bestimmten Datum gemacht haben, wann sie „Ticket to ride“ aufgenommen und so was in der Art. Wenn wir daran interessiert wären, solche Sachen im Detail zu machen, könnten wir das.

Oder eine Art Ausstellungskatalog zu deinem Kellerlager ...
Ja, man könnte so etwas wie eine Timeline erstellen. 1995 haben wir dies gemacht, 1996 das. 1999 und 2000 haben wir gefühlt eine Million Gigs gespielt, wir waren ständig auf Tour. Es ist eine lange Liste von Gigs.

Wenn es einen langen kalten Winter gibt, hast du etwas zu tun.
Noch liegt hier nicht einmal Schnee kurz vor Weihnachten.

Oder wenn es die Band mal nicht mehr gibt. Hast du einen Plan B?
Alle haben mich das immer wieder gefragt, als ich vielleicht 21, 22 Jahre alt war. Ich habe keinen Plan B. Ich werde versuchen, einfach immer weiter Schlagzeug zu spielen. Aber jetzt haben wir 2025, und die Situation für einen Rockmusiker ist heute ... schwierig, mit all dem Streaming und so weiter. Man muss also Wege finden, um irgendwie über die Runden zu kommen. Vor 20 Jahren sind wir viel auf Tour gegangen, das hat uns am Leben erhalten, man konnte viele Auftritte spielen und davon die Miete bezahlen. Heutzutage machen wir im Grunde dasselbe. Wir sind nicht reich geworden durch das Musikmachen, aber es reicht zum Leben. Wir versuchen heute nur noch die Gigs zu spielen, die wir wirklich spielen wollen, anstatt alles mitzunehmen. Das haben wir uns vorgenommen, als wir 2016 wieder zusammenkamen. Wir waren davor schon einmal gegen die Wand gefahren mit der Band, weil wir zu viel gespielt haben, wir waren ausgebrannt. Und das wollen wir nicht noch einmal mitmachen. Also versuchen wir uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wir wirklich machen wollen, und lassen das weg, was andere von uns erwarten, dass wir es tun. Jeder hat eine Familie, man will nicht drei Monate von den Kindern weg sein. Also spielen wir mal eine Woche lang und dann fahren wir zurück nach Hause. Wir wollen uns darauf konzentrieren, gute Musik zu machen und Spaß zu haben.

Das scheint eine normale Entwicklung bei Bands zu sein: Anfangs nimmt man alles mit und kapiert später, dass man sich damit keinen Gefallen tut, und lässt es etwas ruhiger angehen, um weitermachen zu können.
Es muss da eine Balance geben, aber ja, es gab Beispiele wie Lemmy von MOTÖRHEAD oder vielleicht DEAD MOON, die einfach weitermachten, als gäbe es kein Morgen. Aber wir sind einmal ausgebrannt und wir wollen nicht wieder auf diese Landmine treten. So machen wir einen Schritt nach dem anderen, damit sich alle in der Band wohl fühlen und jeder tun kann, was er will. Ab Anfang der 2000er Jahre hatten wir es einfach durchgezogen. Wir haben die ganze Zeit gespielt und aufgenommen, gespielt und aufgenommen. Es gab in unserem Leben zu diesem Zeitpunkt nichts anderes als die Band. Heutzutage haben wir fast alle Familie und Kinder, man kann oder will also nicht wirklich so lange unterwegs sein. Wir haben heute kein Karrieredenken mehr. Wir denken nur daran, wie wir die Band möglichst lange am Leben halten. Wir wollen Freunde sein, die gute Musik machen. Und das beinhaltet, dass wir uns um das Privatleben aller kümmern. Wir denken gut darüber nach, was wir alles nicht tun sollten. Also gönnen wir uns mal ein paar Monate Nichtstun, um die Batterien aufzuladen.

Selbstfürsorge ist heutzutage ein großes Thema in der Rock’n’Roll-Welt. „Live fast, burn out, die young“ ist heute nicht mehr das Motto.
Ja, und ausgebrannt waren wir schon mal, aber jetzt sind wir zurück. Ein bisschen angebrannt vielleicht, aber wir sind immer noch sehr begierig darauf, gute Musik zu machen. Und das war schon immer unser Hauptfokus. Es sollte nicht darum gehen, auf Tour zu gehen und eine Million Bier zu trinken und verrückte Sachen zu machen. Es sollte darum gehen, sein Bestes zu geben, die Hauptsache war schon immer die Musik. Und jetzt mehr denn je, es dreht sich alles darum. Mit „Overdriver“ haben wir wirklich versucht, unser bestmögliches Album zu machen. Wir denken dabei nicht darüber nach, was wohl die Leute davon halten. Aber ich glaube, sie werden es mögen.

Spotify, wie wir alle wissen, ist ein schwedisches Unternehmen, und es ist einer der am meisten in der Kritik stehende Akteur in Sachen Streaming, abgesehen von TikTok. Wie ist deine Meinung zur Verantwortung eines Landes wie Schweden, einer Stadt wie Stockholm, sich um Kunst und Musik zu kümmern und sicherzustellen, dass die nicht nur als ein kommerzielles Produkt angesehen wird, sondern als eine Form von Kultur, um die sich die Gesellschaft kümmern muss. In Deutschland gibt es aktuell eine Diskussion über die staatliche Förderung von Kultur und das beinhaltet auch Rockmusik-Clubs und die Gelder, um Bands die Möglichkeit zu geben, Alben aufzunehmen. Oder soll das alles der Markt regeln?
Nein, das ist auf jeden Fall etwas, das Aufgabe der Gesellschaft sein sollte. Hier ist es zunehmend schlechter geworden über die Jahre. Ich weiß nicht, wie es in Deutschland läuft, aber ich gehe davon aus, dass es dort ähnlich ist. In Schweden gab es vor 20, 30 Jahren, als wir anfingen zu spielen, alle möglichen Orte, wo man proben konnte. Es war das Erbe von Bands wie ABBA oder EUROPE und vielleicht sogar der Death-Metal-Szene, dass man von offizieller Stelle her zu verstehen begann, dass es dabei half, Schweden als ein Land zu zeigen, aus dem hochkarätige Musik kommt – aus diesem kleinen Land im Norden. Schweden hatte also einen guten Ruf. Damals war es einfacher, Musiker zu werden, es gab damals öffentlichen Musikunterricht, aber heute ist das Privatsache, die Leute verdienen jetzt Geld damit. Die Bedingungen sind schlechter geworden und schwieriger, weil die schwedische Regierung weiter nach rechts gerückt ist. Alles soll privatisiert werden, aber ich finde, die Menschen sollten nicht aus allen möglichen Dingen Profit schlagen. Es war hier viel „sozialistischer“ vor 20, 30 Jahren. Heute wird alles danach bewertet, wie viel Geld man damit verdienen kann. Aber es ist schwer zu sagen, wie viel Geld man mit einem Künstler verdienen kann, mit jemandem, der malt oder Musik schreibt. Wenn man ein Produkt hat, das man verkaufen kann, ist es sehr einfach, den Wert zu bestimmen, und das gilt nicht für die Kunst- und Musikwelt. Wie viele Menschen sollten auf Tournee gehen, um Schweden bekannt zu machen? Was ist das wert? Es ist schwer zu bestimmen, für die Verantwortlichen, die Regierung. Und so wollen sie nicht so viel Geld ausgeben, um Jugendlichen Proberäume zur Verfügung zu stellen oder Farben für diejenigen zu finanzieren, die malen wollen oder was auch immer. Es wird immer schwieriger. Das gesellschaftliche Klima ist verhärtet, besonders für die Jugend. Wir selbst sind schon lange genug dabei, um eine Karriere zu haben, um zu wissen, wie wir vorgehen müssen,

Machst du noch etwas anderes, außer Musik zu spielen, unterrichtest du Musik oder so?
Nein, das konnte ich noch nie. Ich habe schon Schwierigkeiten, mich selbst zu unterrichten. Ich bin ein absoluter Autodidakt, also kann ich nicht wirklich anderen etwas beibringen. Ich mache Fehler. Ich habe eine Zeit lang in Teilzeit gearbeitet, zwischen 2008 und 2016. Dann haben wir wieder angefangen aufzutreten und ich bin wieder Vollzeitmusiker. Es geht bei so einer Band ja nicht nur ums Musikmachen, sondern auch um die ganzen Sachen drumherum. Ein Auto besorgen, Hotels buchen, du musst in den sozialen Medien stattfinden, du musst T-Shirts entwerfen und drucken lassen und so weiter. Bei den HELLACOPTERS haben wir viel Hilfe von unserer Merchandising-Firma und einer Booking-Agentur, aber ich spiele noch in drei anderen Bands, und da kümmern wir uns um alles selbst. Ich bin in einem Duo namens TWO HEADED, das sind ich und Kurt von den SEWERGROOVES. Wir sind also nur zu zweit und machen etwas entspannteren Garage-Pop, wenn man das so nennen will. Sehr einfache Songs, reduziert auf Gitarre und Schlagzeug, und wir singen beide. Und dann spiele ich in einer Punkband namens KSM3, die ihre Wurzeln in den 1970er Jahren hat. Ich bin also der Jüngste in dieser Band. Sie sind die Urväter der schwedischen Punkbewegung. Wir spielen da vielleicht einen Gig pro Monat. Und dann gibt es noch eine dritte Band namens STRINDBERGS. Das ist eine 1980er-Jahre-Band, ein Trio, das eher so Post-Punk macht, eine Art Mischung aus SMALL FACES, THE WHO und Punk. Alle bei den HELLACOPTERS haben noch andere Bands, und ich denke, das ist ein Teil unserer Selbstfürsorge. Früher haben wir das alle gemacht, aber vor 20 Jahren haben die HELLACOPTERS die Oberhand gewonnen und wir hatten keine Zeit mehr, um etwas anderes zu tun. Aber du wächst als Musiker, wenn du mit anderen Leuten spielst, und es ist eine gute Art, sich die Begeisterung für Musik zu bewahren.

Man nennt es Lagerkoller, wenn drei oder vier Leute zu lange miteinander eingesperrt sind. Oder nennt man es Nightliner-Fieber?
Damit kenne ich mich aus ... Deshalb machen wir keine monatelangen Touren mehr. Wir wollen uns gegenseitig mögen in der Band – und wir wollen, dass das so bleibt.

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