
Das Agageddon naht! Zeit, sich mit elf Songs innerhalb von 28 Minuten darauf vorzubereiten. Und das, was uns die Band aus den Metropolen Ruhrgebiet und Hamburg als Rüstzeug mitgeben möchte, wird wahrscheinlich etwas taugen. Gesanglich irgendwo bei BUT ALIVE ... (aber auf Englisch!) und den BEATSTEAKS, wird es schon auf der Ebene politisch. Dazu passt, dass die musikalische Idee irgendwo bei den neuen THRICE „abgeschaut“ und so zu einem schönen Post-Hardcore-Paket zusammengeschnürt wurde. AGADOR SPARTACUS wissen, was das DIY-Herz glücklich macht. So kommt irgendwie eine knisternde „Unity!“-Stimmung auf, die nahezu bei jedem Song dazu anregt, die Faust zu recken. Dass sich bei Hits wie „Shift with me“ oder „Where the shadows grow“ dazu auch die Dancing Shoes bewegen, ist wirklich richtig gut. Ein weiterer Pluspunkt von „Pathetic Songs About Experience“ ist, dass wir dem Album die lange Zeitspanne, in der es aufgenommen wurde, nicht anmerken. Hier passt sehr viel zusammen. Vor allem rumpelt und knarzt es an den richtigen Stellen. Da geht mir das Herz auf.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #123 Dezember 2015/Januar 2016 und Sebastian Wahle
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