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ARCADEA

The Exodus Of Gravity

Da dachte ich angesichts des Covers von „The Exodus Of Gravity“, dem zweiten ARCADEA-Album nach dem selbstbetitelten Debüt von 2017, zunächst an einen Rerelease von „Once More ’Round The Sun“ von MASTODON, sind beide Artworks doch ähnlich bunt und „krawallig“ gestaltet. Und tatsächlich gibt es nicht nur optische Gemeinsamkeiten, ARCADEA sind die Nebenspielwiese von MASTODON-Drummer Brann Dailor, der sich hier mit seinen Mitmusikern Core Atoms und João Nogueira in wildem Synth-Metal austobt. Dass der Mann nicht gerade für einfachste 4/4-Takte bekannt ist, spiegelt sich auch auf dieser Platte wider. Jeder Song ist eine ziemlich wilde und rhythmisch komplexe Angelegenheit, die jedoch stets von einer nachvollziehbaren Melodie zusammengehalten wird. Dadurch lassen sich Stücke wie „Dark star“, „Fuzzy planet“, oder „Lake of rust“ auch mit ungeübten Ohren genießen, eine gewisse Toleranz musikalischer Weirdness vorausgesetzt. Klingt wie eine Mischung aus MASTODON, THE MARS VOLTA und MUSE, allerdings mit weniger Gitarren und mehr instrumentaler Exotik. Ein Theremin ist schließlich nicht unbedingt häufig im Zusammenhang mit Metal-Klängen zu vernehmen.

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