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ARCADEA

The Exodus Of Gravity

Hinter dieser Formation verbergen sich die beiden Kreativ-Köpfe Brann Dailor (MASTODON) und sein langjähriger Freund und Multi-Instrumentalist Core Atoms. Acht Jahre nach dem Erstling erblickt jetzt das zweite Werk des Gespanns aus Atlanta das Licht der Welt. Wer allerdings ausufernde Frickel-Orgien erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt. Denn die musikalische Marschroute ist eine andere: Pumpende Beats, eingängige Hooks und vor allem Synthies satt! Und diese Mixtur funktioniert am Ende ganz hervorragend – gleich reihenweise Highlights hält die Scheibe parat, unter anderem das treibende „Fuzzy planet“, das wuchtig stampfende „Lake of rust“ oder den flirrenden Titeltrack. Dailor wartet dabei nicht nur mit gewohnt energetischem Drumming auf, sondern überzeugt auch als Sänger mit markantem Organ, welches über den wabernden und pulsierenden Synthie-Bass-Eruptionen thront. Gitarren sind auf der Platte dabei übrigens kaum zu hören – allerdings wird auch kaum jemand sie vermissen. Abgerundet wird das Ganze noch vom schrillen und gelungenen Artwork. Bleibt einfach nur zu hoffen, dass sich die Herrschaften für Album Nummer drei nicht wieder acht Jahre Zeit lassen.

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