
Drei Jahre nach ihrem Debütalbum legen die Belgier PREDATORY VOID mit einer kurzen EP nach. Vier Songs, Laufzeit insgesamt unter einer Viertelstunde. Dabei haben die Damen und Herren von der „Church Of Ra“ auf dieser Veröffentlichung ihren Stil weiter verfeinert. Schärfer, definierter und fokussierter. „Make me whole“ überzeugt dabei durch seine Fragilität, „New moon“ schwelgt in Post-Black-Metal-Gefilden, bevor die Band komplett das Tempo rausnimmt, um sich im Leid zu suhlen. „Peeling circle“ geht den anderen Weg und fängt behutsam an, um sich danach immer weiter zu steigern. Das vorab ausgekoppelte „Contemplation in time“ bleibt am ehesten durch seine eindringlichen Gitarrenmelodien und sein Laut/leise-Spiel im Gedächtnis. Insgesamt wird auf „Atoned In Metamorphosis“ wesentlich mehr gesungen als noch auf dem Debütalbum. Gerade die Ergänzung von Bassistin Kris Auman als zweite Sängerin macht sich hier bezahlt. Insgesamt ist diese EP so etwas wie ein Appetithappen, der einen nach mehr verlangen lässt. Hoffentlich dauert es nicht erneut drei Jahre, bis PREDATORY VOID wieder von sich hören lassen.
© by Fuze - Ausgabe #116 Februar/März 2026 und Manuel Stein
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© by Fuze - Ausgabe #99 April/Mai 2023 und Manuel Stein
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