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PREDATORY VOID

Atoned In Metamorphosis

„Unfit to move, naked and cold / The wind might blow, the rain might pour / You wedded stones and metal bones / I trust your hands to make me whole.“ Mit diesem wie ein Mantra wiederholten Singsang startet die neue EP des belgischen Fünfers PREDATORY VOID recht einlullend, bevor „New moon“ mit einem ratternden Black-Metal-Rhythmus losbricht. So einfach läuft es mit der Band aus Gent jedoch nicht, in der sich Musiker von AMENRA, den Groove-Metallern COBRA THE IMPALER, den Metallern des Todes CARNATION mit der Sängerin der russischen Schwarzkittel CROSS BRINGER zusammengetan haben. Die Einflüsse sind entsprechend vielschichtig, aber das Ergebnis „Atoned In Metamorphosis“ ist nicht die Summe dieser, sondern ein Post-Präfix-Bastard aus Sludge, Doom und Black Metal mit einer Sängerin, die die jüngere Schwester von Karyn Crisis von der NY-Sludge-Legende CRISIS sein könnte. Die Vocals sind hier von gesungen über gefaucht bis zu gebrüllt in allen denkbaren Facetten prägend und erzeugt eine düstere und beklemmende Stimmung, die die leicht dissonanten Melodien der Gitarren noch potenziert. PREDATORY VOID ist damit eine Viertelstunde extrem intensiver Musik gelungen, die sich still und heimlich in die Dauerrotation begeben hat.

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