
Das erste Interview mit den BAMBIX gab es 1996 im Ox, vor fast 30 Jahren ... und damals gab es die Band auch schon seit Ende der 1980er. Sie spielten als Niederländer:innen alle Nase lang im Rheinland und im Ruhrpott, veröffentlichten auf dem deutsch-niederländischen Label Vitaminepillen und hatten da 1996 ihr zweites Album „Crossing Common Borders“ rausgebracht, mit dem sie überall offene Türen einrannten: Wicks klar-melodiöser Gesang mit einem Hauch Aggression, Backgroundvocals und dazu sehr in die damalige Melodic-Punk-Zeit passende Musik – sie waren everybody’s darlings. 1998 kam das „Leitmotiv“-Album, 2000 „What’s In A Name“, auch auf Vitaminepillen, ein paar weitere folgten, und 2012 dann mit „The Story Tailor“ das bis dato letzte. Die Band verschwand für eine Weile, doch seit zwei, drei Jahren steht Wick Bambix nun wieder auf der Bühne, oft alleine und akustisch, teils mit Begleitung. Das Interesse an BAMBIX ist seitdem wieder gewachsen, und Bakraufarfita hat 25 Jahre nach dem Erstrelease nun „What’s In A Name“ neu aufgelegt. Die letzte Neuauflage war übrigens 2004, als die von Wick bewunderte Amy von INDIGO GIRLS das Album in den USA auf ihrem Label Daemon Records veröffentlichte. BAMBIX, die jenseits von Wick (eigentlich: Willia van Houdt) immer wieder wechselnde Line-ups hatten, spielten damals in der Besetzung Mariena Steensman am Bass und Peter Dragt an den Drums. Die Texte haben (fast) alle einen Personennamen als Titel, es sind Geschichten von und über Menschen, wohl mit autobiografischen Bezügen – und irgendwie wirkt auch noch all diesen Jahren alles so vertraut hier. Vor auch schon wieder zehn Jahren wurden via Twisted Chords „Crossing Common Borders“ und „Leitmotiv“ neu aufgelegt, „What’s In A Name“ fehlte bislang ... wer sie/es nicht hatte bislang, hier ist deine Chance. Schaut auch Wick solo an, der BAMBIX-Vibe stimmt. Wundervoll!
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