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BETWEEN BODIES

Hands To Hold Each Other

In den letzten Jahren ist Emo, und damit ist jetzt nicht der der 2000er, sondern der 1990er-Jahre-Sound gemeint, wieder deutlich populärer geworden. Bands wie TEXAS IS THE REASON touren wieder und auch jüngere Bands beleben das Genre noch mal neu. Das bleibt auch in Deutschland nicht unbemerkt und neben SHORELINE machen sich nun auch BETWEEN BODIES daran, sich an die Spitze der Szene zu setzen. Und mit „Hands To Hold Each Other“ haben sie ein sehr starkes Argument in der Hand, das ihnen diesen Platz sichern könnte. Dabei gelingt es BETWEEN BODIES, den Sound vergangener Zeiten einzufangen und gleichzeitig frisch und modern zu klingen. Wer mit Bands wie HEY MERCEDES, BRAID und Co. aufgewachsen ist, wird sich bei BETWEEN BODIES schnell zu Hause fühlen. Das mag etwas viel Namedropping in einem Review sein, aber „Hands To Hold Each Other“ drückt so viele Knöpfe, weckt so viele Erinnerungen, wenn man denn damals dabei gewesen ist, dass es schwerfällt, hier nicht in Begeisterung zu verfallen. Und wer damals nicht dabei war: hier ist eine gute Gelegeheit, um voll einzusteigen. Dass die Texte von BETWEEN BODIES dazu noch ausgesprochen politisch sind und nicht rein introspektiv, ist noch ein weiterer Pluspunkt. Emo is alive and well, tolles Album!

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