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A DAY TO REMEMBER

Big Ole Album Vol. 1

Vier Jahre ist es her, dass A DAY TO REMEMBER ihr letztes Album „You’re Welcome“ veröffentlicht haben, und die Pause hat sich diesmal definitiv ausgezahlt. Im Verlauf der letzten vier Jahre scheint sich die Band rund um Sänger Jeremy McKinnon wieder daran erinnert zu haben, was A DAY TO REMEMBER eigentlich ausmacht. Und die Band dürfte sich auch ziemlich sicher gewesen sein, dass das Album bei den Fans ankommen würde – es gab zunächst einen physischen Release, bevor das Album knapp einen Monat später auch auf den Streaming-Plattformen verfügbar war. Aber auch hier hat sich das Warten gelohnt – gleich der Opener „Make it make sense“ bietet einen vertraut harten Einstieg ins Album, der klingt „back to the roots“ und gibt gleich den Ton für das restliche Albums vor. Es folgen die von früher gewohnten eingängige Hooks, Refrains zum Mitsingen, Breakdowns und Anleihen beim Pop-Punk. Und am wichtigsten: Das Album besitzt wieder Ecken und Kanten, während der Vorgänger „You’re Welcome“ ziemlich glatt und damit auch recht langweilig wirkte. Ja, A DAY TO REMEMBER sind zurück, das beweisen auch Songs wie „All my friends“ oder „LeBron“. Trotzdem wirkt auf „Big Ole Album Vol. 1“ nichts aufgewärmt oder nostalgisch; vielmehr scheinen A DAY TO REMEMBER sich daran erinnert zu haben, was sie musikalisch am besten können: harte Gitarren in den Strophen, poppige Refrains und für die Abwechslung die eine oder andere Screaming-Einlage. Nach diesem Album darf es auch sehr gerne ein Vol. 2 geben!

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