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BIKINI BEACH

Cursed

Gefräßige Raupen und wunderschöne Schmetterlinge. Zuckerbrot und Peitsche. Fuzzige Riffs und zuckersüße Melodien. BIKINI BEACH setzen auf ihrem neuen Album auf Kontraste. „Cursed“ ist Album Nr. 7 der Grenzgänger vom Bodensee. Sänger und Gitarrist Nils Hagstrom und Bassistin Charlotte Love wohnen in Konstanz, Schlagzeuger Manuel „Flip“ Tröndle kommt aus der nahen Schweiz. 2025 klingen BIKINI BEACH düsterer als bisher. Kein Wunder, bei all dem Scheiß um uns herum. In den Texten geht es um sehr persönliche Probleme oder die Wut auf die Gesamtsituation. Der Planet geht vor die Hunde, Nazis und Populisten feiern Wahlsiege und in der Nachbarschaft fliegen Bomben. Trotzdem ist da diese wundervolle Musik. Herrlicher schrammeliger LoFi-Sound, gepflegte Slacker-Attitüde. Mit einer Prise Surf und Psychedelic. Bester 1960s-Garage-Sound wie aus der Hitschmiede von FUZZTONES oder MIRACLE WORKERS. Die Produktion von „Cursed“ war ziemlich DIY. Aufgenommen haben BIKINI BEACH größtenteils im eigenen Proberaum am Bodensee. Das Schlagzeug haben sie im Elbdeich-Studio in Hamburg mit ihrem Labelboss Velvet Bein recordet. Flip hat den letzten Schliff bei sich zu Hause gemacht, Percussions eingespielt und weirde Synth-Noises gebastelt, außerdem hört man seine Mutter am Ende bei den Backing Vocals singen.

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