
BLOODYWOOD veröffentlichen nach einer beeindruckenden DIY-Geschichte das erste Mal auf einem Label, doch geändert hat sich zum Glück nichts. Die Hörer:innen erwarten acht Songs in der bereits nach auf ersten Album perfektionierten BLOODYWOOD-Manier: treibende Metal-Riffs und -Shouts, traditionelle indische Instrumente, Rap-Parts, Gesang auf Hindi. Man kann nicht anders als denken, dass diese Band trotz ihrer noch nicht allzu langen Diskografie ihre ganz eigene, großartige Rezeptur bereits gefunden hat. Jede der acht Nummern ist durchdacht und wurde bis zur Perfektion überarbeitet. Da wurde an jedem Part gefeilt, bis sich das Gesamtbild zusammengefügt hat zu den beinah nicht mehr zu verbessernden Songs, die man nun präsentiert. Das liest sich wie ein extremer Lobgesang – und so ist es auch! Dabei wird die Mischung nicht jedem gefallen, aber BLOODYWOOD haben ihren eigenen Sound bereits exakt auf den Punkt gebracht. Besonders hervorzuheben ist das Feature mit BABYMETAL: die drei Damen sind nicht einfach nur in dem Song vertreten,,„Bekhauf“ hört sich an wie eine Symbiose der beiden Bands, was wieder zeigt, über was für ein Talent für Songwriting diese Band verfügt. Und dann wirkt das alles noch so mühelos und aus purer Leidenschaft, hat coole, empowernde Texte und macht durchweg gute Laune. Mir fällt nichts ein, was man an diesem Album hätte besser machen können. Anhören, und zwar sofort!
© by Fuze - Ausgabe #93 April/Mai 2022 und Dennis Müller
© by Fuze - Ausgabe #111 April/Mai 2025 und Christina Kiermayer
© by Fuze - Ausgabe #111 April/Mai 2025 und Christina Kiermayer
© by Fuze - Ausgabe #92 Februar/März 2022 und Marcus Buhl