
Der Pressetext ist das eigentliche Highlight, neben der Büroinventar-Dankesliste im Inlay. Die Bandgeschichte wird in den frühen 1980ern angesetzt, ähnlich wie bei WTZ, nur ist der Sound dafür doch zu modern. Sie zügeln sich zwar, können sich den einen oder anderen Shoutpart doch nicht verkneifen und sind musikalisch einfach einen Tick „zu gut“ für das gewählte Zeitfenster. Die Texte passen wieder. Auf Deutschpunk runtergetuneter Hardcore mit aggressivem Gesang, der ruhig etwas rumpeliger hätte ausfallen können. Für solche Chöre wäre man 1984 wahrscheinlich fassungslos mit Bier beworfen worden.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #178 Februar/März 2025 und Kalle Stille