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TV MOMS

Celebrity Dust

Oha, Stimmbänder kaputt oder Kehlkopf entzündet? Irgendwie weckt die gequält gepresste Heiserkeit von TV MOMS-Sänger Lucas Price den heftigen Drang, ihm ganz schnell irgendwas gegen seine Stimmprobleme anzubieten. Was mit Isländisch Moos oder Emser Sole vielleicht? Nicht rauchen, kein Alkohol oder nicht rumplärren soll auch helfen. Aber um hier die richtige Stimmung zu setzen, muss vielleicht auch erst gelitten werden? Und New Yorker Musiker leiden ja bekanntlich besonders gerne möglichst selbstzerstörerisch. Das fügt sich eigentlich auch ganz gut in den dunkel-dreckigen Grunge’n’Roll ein, der hier mit reichlich 1990er-Flair ohne größere Überraschungen auf Albumlänge vor sich hin lärmt. Frei nach dem Motto „I squint but it hurts“ – „How much pain can I grip?“ Der Selbsthass-Soundtrack für den freudlosen Solo-Totalabsturz, für das große Publikum vor der Bühne fehlen dann aber doch Abwechslung und/oder der entscheidende Ohrwurm.

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