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CONVERGE

Hum Of Hurt

112 Tage nach dem letzten Album veröffentlichen CONVERGE ihren zwölften Streich. „Hum Of Heart“ hat dabei erst einmal nichts mit dem direkten Vorgänger „Love Is Not Enough“ zu tun. War dieser in seiner Spannungskurve von vorne bis hinten durchgestylet und steigerte sich mit zunehmender Spielzeit, ist „Hum Of Heart“ eine Landschaft mit Hügeln und Tälern. Will heißen, jeder Song steht für sich. Mit „Slip the noose“ beginnen die Amerikaner mit einem starken, flotten Einzeltrack, bevor sie mit „Doom in gloom“ erst einmal das Tempo deutlich drosseln. Das emotionale, bereits aus „Cyberpunk 2077“ bekannte „I won’t let you go“ ist in seiner Albumversion ebenso ein Highlight wie der überlange Monolith „Dream debris“. Dieses Stück ist der Ausnahmetrack der Scheibe und lebt von Nate Newtons Bassriff. Insgesamt klingt „Hum Of Heart“ wesentlich trockener und noisiger als sein direkter Vorgänger. Selten kamen CONVERGE dem Noiserock näher als hier. An Intensität und Dringlichkeit lassen es Jacob Bannon und Co. dabei nicht missen. Einzig das Chaosmoment mag hier und da etwas verloren gegangen sein. Aber irgendwas ist ja immer.

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