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CRYPTIC SHIFT

Overspace & Supertime

Ist es noch Tech-Thrash oder schon Death Metal, was CRYPTIC SHIFT auf ihrem zweiten Album darbieten? Eins steht fest: es ist gut. Vielleicht wird es auch irgendwann ausgezeichnet, dies ist aber auch nach etlichen Hördurchläufen noch nicht zu sagen. Dafür sind die acht Lieder einfach zu vielschichtig. Auch wenn die Band in „Hyperspace topography“ oder „Hexagonal eyes (Diverity trepaphymphasyzm)“ mit catchy Passagen arbeitet, sind die Tracks alle überlang und winden sich arg. Die beiden Stücke, die das Album abschließen, „Overspace & supertime“ und „Stratocumulus evergaol“, bringen es jeweils auf über 20 Minuten Spielzeit, letzteres sogar auf eine halbe Stunde. So bleibt man als Hörer nach jedem Durchgang beeindruckt, aber gleichzeitig auch etwas geplättet zurück. Ob das Album bei aller technischen Finesse und dem gezeigten Abwechslungsreichtum auch langfristig die Fähigkeit hat zu überzeugen, bleibt offen.

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