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WHISTLING HEADS

Dull Boy

Die junge Band aus dem sizilianischen Messina gibt mit „Dull Boy“ einen unkonventionellen Einstand. Mit quirligem Post-Punk auf den Spuren von Exzentrikern wie XTC oder auch dem Art-Punk-Crossover von DEVO besetzt das italienische Quartett eine Nische, in der sie nicht auf allzu viele Mitbewerber treffen. Voller Überdrehtheit stürzen sie sich kopfüber in eine Sammlung wirklich origineller Nummern, sie experimentieren mit Rhythmik und Tempowechseln, fahren einen unbeirrbaren Kurs und sind mit ihrer atemberaubenden Kreativität vielen der britischen „Neo“-Post-Punk-Bands um mehr als eine Nasenlänge voraus. Dass allerdings die KAISER CHIEFS einen gewissen Einfluss hinterlassen haben, ist schwerlich abzustreiten. „Dull boy“ bleibt über die gesamte Spieldauer eine spannende Angelegenheit, die Band ist musikalisch sehr versiert, songschreiberisch bereits in jungen Jahren mit allen Wassern gewaschen und dürfte sich mit einem Prachtalbum wie diesen bald auch auf größeren Bühnen wiederfinden.

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