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ENEMY INSIDE

Venom

Die Aschaffenburger ENEMY INSIDE haben 2018 mit ihrem Debütalbum „Phoenix“ direkt einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Gleich mehrere ihrer Songs haben die Millionen-Marke an Streams geknackt, einige steuern auf die 10 Millionen zu. Das ist schon sehr beachtlich für ein Debüt. Mit dem Nachfolger haben sie daran angeknüpft und nun wollen sie es mit dem dritten Album noch mal richtig wissen. Die Band um Sängerin Nastassja Giulia bewegt sich hier stilsicher zwischen den Polen Nu Metal und Metalcore, nicht ohne gleichzeitig auch immer mit einem Auge die großen Melodien im Refrain im Blick zu behalten. Ergänzt um Gastauftritte von Zak Tell (CLAWFINGER), Davey Suicide und Mirza Radonjica (SIAMESE) ist „Venom“ ein würdiger Eintrag in der Diskografie dieser Band auf dem Weg nach oben. Dabei weiß sich die Band aus einer großen Palette an Einflüssen zu bedienen, so dass sich Songs gegenüberstehen wie „Sayonara“ mit hartem Drive und Chants und „What we used to be“, der eher als moderne Rock-Ballade durchgeht, natürlich auch mit ordentlichem Punch. Insgesamt gehen ENEMY INSIDE hier also konsequent ihren Weg weiter zu einer Rockband von internationalem Format mit einem breiten Katalog an Sounds und Songs. „Venom“ ist Ausdruck einer Band, die sich mit Selbstbewusstsein positioniert und mit mehr als nur einem Hit punkten kann.

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