
Ein smarter, leicht melancholischer Singer/Songwriter-Sound kommt aus den Lautsprechern. Manchmal ein bisschen hymnisch angehaucht, mit viel Emotion und einfühlsamer Instrumentierung. Die mit großer Geste angelegte Vorgabe, der Verweis auf kriegerische Zeiten im Albumtitel, zielt dabei nicht nur auf die offensichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Staaten ab. Thematisiert werden vor allem auch die inneren Konflikte, die Kämpfe, die jeder Mensch mit sich selbst austrägt. „Everything A War“ ist eine emotionale Reise, deren Sound zwischen Indie Rock, Alternative und Singer/Songwriter oszilliert , wobei Clemmons nicht darauf verzichtet, immer wieder kleine poetische Perlen in das Album einzustreuen. Letztendlich ein entspanntes Album mit einem besonderen Sound, bei dem aber irgendwie das Gefühl zurückbleibt, als stehe hier jemand auf der Bremse.
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