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CONCRETE BOYS

Everything’s Better Than You

POWERSOLO sind nicht tot, nur zu faul umzufallen. Und deshalb hat Kim Kix sich mit Mike Sullivan (HALL MONITORS) an den Drums und Multi-Instrumentalist Charlie Shapiro von NIVE AND THE DEER CHILDREN (gt, key, bs) prompt ein weiteres Bandprojekt angeeignet. Damit segelt er eigentlich gar nicht so weit von den POWERSOLO-Gefilden entfernt, Irrsinn ist bei beiden Projekt das Maß der Dinge und der spleenige Garage-Trash der CONCRETE BOYS ist nicht weniger krude als POWERSOLO in ihrer manischen Bestform. „Uh huh yeah“ ist als Opener ein guter Aufschlag, DIY-Disco mit TRIO-Zitat, das kann ja was werden. Das Album bleibt bei aller durchgeschepperten Krawalligkeit fast immer tanzbar, „Boing“ dürfte in einem Paralleluniversum die Tanzflächen füllen und wäre ein Sommerhit-Kandidat. Es ist erstaunlich, wie viel Kix und Co. in die Songs stopfen, da sind so viele gute Ideen, kein Arrangement ist zu abseitig, und dennoch ergibt alles unterm Strich so etwas wie „Pop“ mit grenzdebiler Schlagseite. Der abseitige Humor der Band hat ebenfalls den Weg ins Songmaterial gefunden und die zwölf Nummern ergeben bei aller versponnener Exzentrik ein großes zusammenhängendes Ganzes. Und ob es Kix nun gefällt oder nicht, es ergibt sogar Sinn. Das Verlangen, die Platte ad infinitum wieder und wieder umzudrehen, ist groß.

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