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GRÄTE

Forellenbarsch Wilhelm

Gräten an sich sind nervige Dinge. Deshalb ist es am besten, sie blieben im Fisch und prokelten sich nicht in Zahnfleisch oder Speiseröhre. Ähnlich anstrengend, das aber mit Absicht, sind die sechs Songs auf dem ersten Demo des Thüringer Noiserock-Duos gleichen Namens. Zwei Typen, die vertracktes Krachzeug spielen, da ist schnell der DŸSE-Verweis zur Hand. Passt hier ganz gut, und den Vergleich brauchen GRÄTE auch nicht zu scheuen, denn was sie machen, so anstrengend und eckig das alles ist, machen sie sehr gut und eindrucksvoll. Auch die manisch hingeschrienen Lyrics tragen dazu ihren Teil bei. Schönes Ding, auch wenn ich das nicht zu jeder Tages- oder Nachtzeit hören kann.

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