
Beachtlich, wie es diese drei Musiker aus dem Ruhrpott schaffen, gleich derart viele (Sub-)Genres abzudecken: Wer „Gain Boom Bang“ hört, der macht Ausflüge rein in den Hardcore, raus aus dem Hardcore, rein in den Streetpunk, raus aus dem Streetpunk, rein in den Pop-Punk, raus aus dem Pop-Punk, rein ins MÖTÖRHEAD-Gedächtnisuniversum, raus aus dem MÖTÖRHEAD-Gedächtnisuniversum, rein in den Hardrock, raus aus dem Hardrock. Und alles wieder von vorne. Alles spielt mit rein. Nichts wird ausgelassen. Und immer geht es um die Feier des Lebens fernab des Spießbürgertums, Hate gegen rechts, Liebe für die Revolution und den Rock’n’Roll und sogar – wie fantastisch! – eine Hommage an den Pottfilm-Klassiker „Bang Boom Bang“ in Albumtitel und Song (eben „Bang boom bang“). 13 Songs, 42 Minuten – eine Dosis Hochgeschwindigkeit und Maximalenergie in der dunklen Jahreszeit.
© by - Ausgabe # und 30. September 2024
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #183 Dezember 2025/Januar 2026 2025 und Frank Weiffen