ZWAKKELMANN

Gemischte Tüte

Er hat es wieder getan. Oops, he did it again. Und wir können Jubiläum feiern. Denn mit „Gemischte Tüte“ veröffentlicht der gute ZWAKKELMANN nun sein zehntes Album. Das hat seine Langzeitkapelle SCHLIESSMUSKEL nicht geschafft. Diese haben zwar mit „Liegeradfahrer halt’s Maul“ im vergangenen Jahr ein furioses Comeback hingelegt, aber nun ist Schlaffke Wolf wieder zurück unter seinem Alter Ego ZWAKKELMANN und erfreut uns mit 15 (LP) respektive 18 (CD) neuen Liedern, die sich wie gehabt keinem festen Genre zuordnen lassen, aber immer unter der Punkrock-Fahne segeln. ZWAKKELMANN bedient sich bei Indierock, Hardcore, Schlager, Country und Chansons, nicht aber beim Jazz. Den verballhornt er aber gekonnt und äußerst unterhaltsam in „Spiel doch mal Jazz“, auch visuell im dazugehörigen Videoclip. Inzwischen hat ZWAKKELMANN in der hiesigen Musikwelt regelrechten Kultstatus erreicht, was an seinen zahlreichen prominenten Fans und Supporten zu sehen ist. Ein Grund dafür ist sicher neben den einfach immer wieder tollen, kleinen Perlen, die er komponiert und textet, auch seine herrlich selbstironische Art, wie man auf diesem Album hervorragend an Liedern wie „Interessiert doch kein Schwein“ oder „Der erfolgloseste Musiker aller Zeiten“ erkennen kann. Ach, ich liebe auch diese Platte wieder von vorne bis hinten. Und nun gibt es ZWAKKELMANN endlich auch auf Vinyl!

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