
Das Trio aus Berlin ist nun mit seinem zweiten Album unterwegs, knapp ein Jahr nach dem Debüt. „Hunki Bobo“ erschien 2024 und konnte durchweg überzeugen. Nimmt man den Sound und verdichtet alles, bekommt dazu noch ausgefeiltere Songs auf den Tisch, so dass das nahezu traumwandlerisch zu einem exzellenten Album führen muss, so ist man doch überrascht, was den GOBLYNS hier gelungen ist. Der Opener „Three sisters“ überzeugt mit druckvollem Habitus, die Gitarren spielen sich von einem Solo ins nächste und man bekommt einen guten Eindruck, was einen in der Folge auf „Three Sisters“ noch erwarten wird. Es gibt eine smarte Mischung aus lässigem Rock, leichten Krautrock-Ambitionen und viel Psychedelic Rock, mit blubbernden Gitarren-Effekten, coolen Riffs und ab und an einem zurückhaltenden, einfühlsamen Gesang. Dabei stellt sich nach und nach das Gefühl ein, dass man ein wirklich gutes Album hört, entspannt und unbeschwert. Gut gemacht!
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #174 Juni/Juli 2024 und Thomas Kerpen
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #180 Juni/Juli 2025 und Thomas Neumann