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GUCCIHIGHWATERS

Death By Desire

Im Vorfeld seines neuesten Werks verlor sich Morgan Murphy aka GUCCIHIGHWATERS im Release-Flow, wie ihn viele Musiker heutzutage leben, und in den Optionen, die ihm zur Verfügung standen. Viele Singles wurden veröffentlicht, ohne dass diese aber eine gemeinsame Richtung verfolgten, und er arbeitete mit immer mehr Produzenten und Songwritern zusammen, auch hier ohne kohärentes Ziel. Die Reißleine zu ziehen, war nur konsequent: Murphy, der auch schon früher alle kreativen Stränge bei seiner Musik in der Hand hielt, übernahm das Schreiben und Produzieren wieder ganz alleine und machte sich daran, ein komplettes Album zu produzieren. So klingt „Death By Desire“ auch, wie zu erwarten, wie aus einem Guss. Die Gitarre als Fundament für seinen Sound hat Murphy hinter sich gelassen und gerade zu Beginn des Albums fühlt man sich immer wieder an THE WEEKND erinnert. GUCCIHIGHWATERS war nie Fan von übermäßigem AutoTune-Gebrauch, nun hat er auch die übrigen Charakteristika abgestreift, die ihn in die verstaubte Emo-Rap-Ecke gestellt haben. Abgesehen von den Texten natürlich, aber plakative Herz-Schmerz-Lyrics kennen wir ja auch von jedem guten R&B-Künstler.

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