
„Ich hab da ein Riff.“ „Cool, lass uns daraus drei Songs machen.“ Hier wird ganz offensichtlich nicht lange gefackelt, hier werden die Stücke ohne viel Feinschliff und Verhirnung einfach rausgehauen. Das gemeinsame musikalische Grundverständnis reicht nach drei- oder viermal Proben bereits für 14 Hardcore-Songs, die ohne Verse-Chorus-Verse auskommen und so auch als 7“ auf Spastic Fantastic denkbar gewesen wären. Riff, Grundbeat, einmal ausgekotzt, fertig ist das Stück, ab zum nächsten. Das Trio aus Graz ballert sich so durch das Tape, ohne einmal die Minutenmarke zu überschreiten. Meistens reichen knappe 20 Sekunden aus, um die Botschaft zu platzieren.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #178 Februar/März 2025 und Kalle Stille