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HEALTH

Conflict DLC

Dieses Album knüpft nahtlos an seinen Vorgänger „Rat Wars“ an  –  und besitzt doch ganz klar seine eigene Identität. „Conflict DLC“ wirkt wie die weiterentwickelte Essenz seiner Herkunft: druckvoller Industrial mit Anleihen der 1980er und 1990er, dabei ziemlich homogen und konsistent. Vor allem der markante Klang härterer Gitarren sowie der Synthesizer-Sound lassen diese Platte wie eine logische Fortsetzung erscheinen. Ihren gewohnt dystopisch-nihilistischen Vibe transportieren HEALTH diesmal allerdings kraftvoll und mit viel Energie. Die Inspiration dazu lieferte das Metal-Umfeld, in dem sich die Kalifornier zunehmend bewegen. Eine hohe Schlagzahl mit über 150 bpm („Burn the candles“) oder dynamische Refrains („Ordinary loss“) sind dabei ihre Stilmittel für mehr Drive. Viel Wirkung erzielt das Trio aus Los Angeles auch über die Tempowechsel („Vibe cop“). Stampfender EDM trifft schwelende Shoegaze-Elemente. Und alle, die mehr auf die diffuse oder verträumte Seite der Band stehen, kommen ebenfalls auf ihre Kosten („Thought leader“, „Antidote“). „Conflict DLC“ ist eine atmosphärisch-cinematische Platte, die angenehm dahinfließt und ihren Hörer:innen dennoch Aufmerksamkeit abverlangt. Laut Sänger Jake Duzsik markiert sie den Beginn weiterer anstehender Veränderungen beim Sound von HEALTH. Seine androgynen Vocals sollten aber definitiv bleiben.

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